Ausschnitt Querrolle (Qing)

Veranstaltungs-Archiv
der HSG und ChinA

Vortrag
2017-06-27, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Kühner (Gastprofessor in der Abteilung für Sprache und Kultur Chinas der Universität Hamburg)

Kosmopolitismus, Modernität und Tradition
Porträt einer chinesischen Illustrierten aus der Republikzeit

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Die illustrierte Zeitschrift Liangyou huabao ( 良友畫報 „The Young Companion“) erschien in Shanghai von 1926 bis 1942. Die Lektüre dieser beliebten Zeitschrift ermöglicht es uns, durch Shanghai in seinem ersten goldenen Zeitalter zu flanieren und dabei die Mentalität ihrer Leser und den Geist der Autoren und Redakteure, die sie gestalteten, kennen zu lernen. In dieser Zeitschrift konnten die finanziell etwas besser gestellten Shanghaier von ihrer Welt lesen, und hier wurden ihre Träume in bunten Farben gemalt. Die Lektüre der Zeitschrift zeigt, in welchem Maß sich ihre Leser und ihre Redakteure mit einem (idealisierten) Bild des modernen westlichen Lebensstils zu identifizieren suchten. Wie ihre westlichen Vorbilder sahen sie sich als Flaneurs, als Vertreter eines neuen Typus von Stadtbewohnern, die frei von den traditionellen familiären, sozialen und ständischen Bindungen waren, und die in China erst in dieser ersten modernen Metropole auftreten konnten.
Lesung
2017-04-03, 18:00 Uhr
Dr. Hans-Wilm Schütte (Sinologe und Publizist)

Literarische Streifzüge durch Peking

Edmund-Siemers-Allee 1 - Westflügel, Raum 221

Dr. Hans-Wilm Schütte, nicht nur durch seine Reiseführer einem breiten Publikum bekannt, stellt in seiner neuesten Publikation das Bild Pekings in Geschichte und Gegenwart vor: gezeichnet von Chinesen und Ausländern, Reisenden und Diplomaten, kaiserlichen Beamten und Bestsellerautoren, in Romanen und Spottversen, in Memoiren und Reportagen. Da geht es über Schmutz und Schönheit, über Jahres- und Lebenslauf, Handel und Wandel, Kaiser und Kulis. Zitiert werden Werke von rund 60 Autoren. Vieles davon wurde eigens für diese kommentierte Anthologie erstmals ins Deutsche übersetzt. Die Lesung präsentiert eine unterhaltsame Auswahl.
Mitgliederversammlung
2017-04-03, 17:00 Uhr
Prof. Dr. Michael Friedrich

Jahresversammlung der Hamburger Sinologischen Gesellschaft

Asien-Afrika-Institut - Raum 121

Vortrag
2017-03-23, 18:30 Uhr
Dr. Volker Klöpsch (Universität Köln)

Das Schöne in der chinesischen Dichtung

Restaurant "Jumbo", Wandsbeker Marktstr. 157

Gemeinsam mit dem Taiwan-Freundeskreis Bambusrunde lädt die Hamburger Sinologische Gesellschaft Sie herzlich ein zu einem Vortrag der Bambusrunden-Reihe „Themen der traditiionellen chinesischen Kultur“ verbunden mit chinesischen Gaumenfreuden (zu den Kosten siehe unten).

Dr. Volker Klöpsch hat sich über Jahrzehnte mit chinesischer Dichtung beschäftigt und die maßgebende Sammlung der „Dreihundert Tang-Gedichte“ erstmals in deutscher Sprache vorgelegt. Sein Vortrag macht sich auf die Suche nach dem Schönen in der chinesischen Poesie, vergleicht unterschiedliche Formen ihrer Darstellung und beschreibt Wege zu ihrem Verständnis. Die Vielschichtigkeit der Bezüge ist für den westlichen Leser nicht immer ohne weiteres erkennbar. So verbergen sich hinter der Beschreibung weiblicher Schönheit oft genug gesellschaftliche und politische Aussagen. Außerdem wird festzustellen sein, dass das Schöne in der chinesischen Philosophie nicht denselben Rang einnimmt wie im abendländischen Denken.

Im Anschluss an den Vortrag verwöhnt uns das Restaurant „Jumbo“ in der Wandsbeker Marktstrasse 157 mit ausgewählten Köstlichkeiten. Die Speisenfolge finden Sie auf der Website der Bambusrunde: www.bambusrunde.de/termine-veranstaltungen/.

Schüler/Studenten zahlen 12€ und alle anderen 18€ (exclusive Getränke). Jeder möge den jeweiligen Betrag zzgl. der konsumierten Getränke im Anschluss an die Veranstaltung direkt bei der Bedienung bezahlen. Um Planungssicherheit zu haben, bitten wir bis zum 19. März 2017 um verbindliche Zusage an post@bambusrunde.de. Wir machen höflich darauf aufmerksam, dass wir Ihnen bei Nichterscheinen den Betrag in Rechnung stellen müssen.
Absolvententreffen
2017-02-18, 18:00 Uhr

Absolvententreffen 2017

im Asien-Afrika-Institut

… und Preisverleihung Fotowettbewerb "Menschen in China"
Absolvententreffen
2017-02-18, 18:00 Uhr

Absolvententreffen 2017

Asien-Afrika-Institut - Hörsaal 221

Schön war's!


(Ein Klick öffnet das Bild in hoher Auflösung.)

Bild: Sascha Moll Fotografie

» 
Preisverleihung
2017-02-18, 18:30 Uhr

Herausragende B.A.-Arbeit der letzten Jahre

Asien-Afrika-Institut - Hörsaal 221

Als Förderverein der China-Abteilung hat die Hamburger Sinologische Gesellschaft, erstmalig einen Preis für eine herausragende Bachelor-Arbeit gestiftet, die in der China-Abteilung geschrieben wurde. Während des Absolvententreffens am 18.2.2017 wurde der mit 500 Euro dotierte Preis an Herrn Lukasz Skapski für seine BA-Arbeit (2013) verliehen. Sie trägt den Titel The Rhethoric of Nation Building. Ways of promoting national identity in „China Can Say No“ and „Unhappy China“
Fotowettbewerb
2017-02-17, 17:00 Uhr

"Menschen in China"

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Studierende und Ehemalige der China-Abteilung sowie HSG-Mitglieder hatten für den Wettbewerb „Menschen in China“ insgesamt 60 Fotos eingereicht. Eine Auswahl der Fotos wird in einer Ausstellung im 1. Stock des Asien-Afrika-Instituts (China-Abteilung) gezeigt, die in den kommenden Wochen noch zu besichtigen ist.

Die Preisträger wurden am 17.2.2017 bei Eröffnung der Ausstellung gewürdigt.



Der 1. Preis ging an Julija Ermakow: Yunnan 2009


Der 2. Preis wurde zweimal verliehen, an Agata Kozlinska: Beijing 2015


und an Maximilian Nemec: Xinxiang 2015
Fotowettbewerb
2016-11-30

"Menschen in China"

Anlässlich ihres 20jährigen Jubiläums veranstaltet die Hamburger Sinologische Gesellschaft den Fotowettbewerb „Menschen in China“, zu dem alle Mitglieder der HSG, die Absolventinnen und Absolventen sowie die Studierenden der China-Abteilung eingeladen sind.
Teilnahmebestimmungen: 1 bis 3 Fotos zum Thema "Menschen in China"
Format: digital (JPEG) und als Papierabzug (Maße DIN A6 bis DIN A4) schwarz-weiß oder farbig.
Der HSG-Vorstand wird die Prämierung vornehmen. 1. Preis: 300€, 2. Preis: 200€, 3. Preis: 100€.
Die Preisverleihung erfolgt am 18. Februar 2017 zu Beginn des Absolvententreffens.
Einsendeschluss: 30. November 2016

» Formular Teilnahmebedingungen (PDF)
Informeller Umtrunk
2016-11-28, 18:00 Uhr

Facetten des Erinnerns - 50 Jahre Kulturrevolution
Ende der Ausstellung

Barlach Halle K, Klosterwall 13

Unsere Ausstellung neigt sich dem Ende zu. Auch in diesem Gedächtnisjahr war und ist sie die einzige großangelegte Auseinandersetzung mit den Propagandabildern der Kulturrevolution mittels der bildenden Kunst selbst.Diese Arbeit am Bild bleibt damit vorerst beispiellos.
Dieser Erfolg stützte sich nicht nur auf die Mitarbeit des studentischen Ausstellungsteams, sondern auch auf den engagierten Einsatz aller Mitglieder der gesamten Abteilung für Sprache und Kultur Chinas. Zum Dank für Ihren Einsatz und um das Projekt zu einem formellen Abschluss zu führen möchte ich Sie – anstelle einer Finissage – hiermit zu einem kleinen informellen Umtrunk und Gesprächen am 28.11.2016 um 18:00h in den Ausstellungsräumen einladen. Sie bekommen bei dieser Gelegenheit einige andere Bilder von mir zu sehen.
Vortrag
2016-11-16, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Ronald Suleski (Suffolk University, Boston. Director of the Rosenberg Institute for East Asian Studies)

A Qing Dynasty Astrologer's Predictions for the Future, 1899
清朝算命師對未來的占卜

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

In 1899 an astrologer in China was approached by a family requesting a sixty-year set of month-by-month predictions for the future of their infant son. The calculations of the star deities and their forces were made in detail and the predictions were prepared. They make fascinating predictions that, in retrospect, seem to have been accurate!
Vernissage
2016-11-09, 19:00 Uhr
Einführung: : Prof. Dr. Kai Vogelsang und Shi Ming; musikalische Gestaltung: Duo "Eva & Alice"

Facetten des Erinnerns - 50 Jahre Kulturrevolution

Barlach-Halle K, Klosterwall 13

Vernissage zur Ausstellung mit Werken von Ni Shaofeng und Deng Huaidong
2016 jährt sich der Beginn der Kulturrevolution in China zum fünfzigsten Mal. Für die Künstler Ni Shaofeng und Deng Huaidong ist das der Anlass, sich bildnerisch mit dem Prozess der Erinnerung an ein historisches Ereignis auseinanderzusetzen. Als Startpunkt nehmen sie für die staatliche Propaganda hergestellte Fotos und Inszenierungen, mit denen die Kulturrevolution damals in ein ideales Licht gerückt werden sollte, und verwandeln sie in zum Teil großformatige Tusche- und Ölgemälde.
Das chinesische Sprichwort „Yanjian weishi“, das sinngemäß „seeing is believing“ bedeutet, bildet das Motto der Ausstellung und weist auf die Doppeldeutigkeit der Bilder und Botschaften hin. Hiermit wollen die Künstler die Besucher zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der visuellen Hinterlassenschaft der Kulturrevolution anregen.
Die Ausstellung kann dienstags bis sonntags von 12 – 18 Uhr besucht werden. Der reguläre Eintritt zur Ausstellung beträgt 5 €, Kinder, Jugendliche und Mitglieder der HSG haben freien Eintritt.
Führung durch die Ausstellung: Am 19.11.2016 um 15:00 Uhr wird der Künstler Ni Shaofeng eine Führung durch die Ausstellung anbieten. Dafür wird ein Beitrag von 10 € (ermäßigt 5 €) incl. Ausstellungseintritt erhoben.

» www.greatculturalrevolution.com
Ausstellungseröffnung
2016-10-31, 18:00 Uhr
Laurent Toulouse, Generalkonsul der Republik Frankreich; Dr. Uta Lauer, Sinologin und Kunsthistorikerin; Solange Brand, Fotografin und freie Journalistin

Peking 1966

Institut Français Hamburg, Heimhuder Str. 55

Erstmals werden in Deutschland private Farbaufnahmen von Solange Brand, die sie während der Kulturrevolution in Beijing gemacht hat, zu sehen sein. Diese Fotos vermitteln einen Einblick in den Alltag und ermöglichen es den Betrachtern, die vom chinesischen Propagandaapparat und von der Zensur geprägte Sicht auf diese Zeit neu zu überdenken.
Die Ausstellung wird bis zum 15. November 2016 gezeigt: Mo-Fr 9.30-12.39 Uhr, Mo-Do 14.00-17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Vortrag
2016-06-01, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Daniel Leese (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Sinologie)

Das Erbe der Kulturrevolution
Vergangenheitspolitik und Strafjustiz nach dem Tod Mao Zedongs

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, auf welche Weise sich die Kommunistische Partei Chinas in den Jahren nach der Kulturrevolution administrativ und juristisch mit dem Erbe des Maoismus auseinandersetzte. Inwiefern fand eine Aufarbeitung kulturrevolutionärer Vergehen statt und auf welche Weise wurden Täter und Opfer definiert und behandelt? Auf Basis zeitgenössischer Originaldokumente werden Kontinuitätslinien und Brüche aufgezeigt, welche die chinesische Politik und Gesellschaft bis heute beeinflussen.
Vortrag
2016-05-25, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Barbara Mittler (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Institut für Sinologie)

Der Erinnerung zum Trotz?
Warum China immer noch an Mao glaubt

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Dass Mao Zedong auch heute noch Ikone und Objekt der Verehrung ganz unterschiedlicher Menschen in China ist, vom älteren Arbeiter zum jugendlichen Punk, mag wohl verwundern. Hierzulande wird Chinas „Großer Vorsitzender“ in Verbindung gebracht mit Elend und Unglück: dem „Großen Sprung nach vorne“ und der darauffolgenden Hungersnot (1958-61) und der „Großen Proletarischen Kulturrevolution“ (1966-76) etwa.
Der Vortrag versucht, die nur auf den ersten Blick paradox erscheinende Popularität Maos aus der Erfahrung Chinas im langen 20. Jahrhundert zu erklären.
Vortrag
2016-05-12, 18:00 Uhr
Prof. Yuri Pines (Hebrew University of Jerusalem)

Empire without Emperors?
Rethinking Aspects of China's "Modernization"

Hörsaal H im Hauptgebäude der Universität Hamburg

China’s republican revolution of 1911 is overwhelmingly considered — notwithstanding ongoing debates over its nature, course, and outcomes — a necessary and positive step on the country’s path toward social and political “modernization.” Yet if viewed in the context of traditional Chinese political culture, the haphazard abolition of the millennia-old monarchic form of rule appears as less prudent.
In this talk Professor Pines will address short- and long-term repercussions of China’s transformation from a monarchy into a republic and reassess its political and cultural consequences. A renewed analysis of advantages and disadvantages of China’s abolition of monarchic rule may be of interest to historians of traditional and modern China and also of some relevance to those concerned with China’s ongoing attempts to redefine its cultural image.
Mitgliederversammlung
2016-04-22, 17:00 Uhr
Prof. Dr. Michael Friedrich

Jahresversammlung der Hamburger Sinologischen Gesellschaft

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Auf der Tagesordnung steht in diesem Jahr auch die Wahl eines neuen Vorstands. Anmeldungen bitte an china@uni-hamburg.de
Vortrag
2016-04-15, 16:15 Uhr
Prof. JIN Guangyao (Fudan-Universität, Shanghai)

文革时期的上海市委写作组

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Professor Jin Guangyao, zur Zeit Gast an der Universität Hamburg, lehrt an der Fudan Universität Geschichte. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die Kulturrevolution. In dem auf Chinesisch gehaltenen Vortrag wird er über die Geheimnis umwobene Arbeitsgruppe des Shanghaier Parteikomitees sprechen, deren Aufgabe es während der Kulturrevolution war, in ihren Publikationen politische Gegner vor allem in Wissenschaft und Literatur zu kritisieren. Ihre Schriften gehörten zum Instrumentarium der sogenannten „Kampfkritik“, die Intellektuelle wie Schriftsteller „auf Linie“ bringen sollte.
Vortrag
2016-01-20, 18:15 Uhr
Dr. Renate Noda (Abteilungsleiterin Völkerkunde des Übersee-Museums Bremen)

Propaganda auf der Teetasse
Die Sprache der Objekte aus der chinesischen Kulturrevolution

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Der Kult um Mao Zedong dringt Ende der 1960er Jahre bis in den letzten Winkel des chinesischen Alltags: Mao als Sonne, die alles überstrahlt, Mao-Bücher, Maos Helden der Revolution. Auch Gegenstände des täglichen Gebrauchs transportieren Aussprüche des „Großen Vorsitzenden“ und politische Botschaften der Kulturrevolution. Die einfache Symbolik besteht aus immer wiederkehrenden, unterschiedlich zusammengesetzten Elementen. In diesem Vortrag wird diese Zeichensprache vorgestellt und gezeigt, wie die Botschaften auf den Gegenständen dieser Epoche der chinesischen Zeitgeschichte entschlüsselt werden können.
Ausstellungseröffnung
2016-01-11, 18:00 Uhr

Erinnern - Entsinnen

In den Räumen der Rathauspassage, Rathausmarkt 1

Einführung: Professor Dr. Michael Friedrich
Musikalische Gestaltung: Kerstin Petersen, Orgel und Stefan Weinzierl, Schlagzeug
Im Jahr 2016 jährt sich in der VR China der Beginn der „Großen Proletarischen Kulturrevolution“ zum 50. Mal. Die Abteilung für Sprache und Kultur Chinas stellt diese politische Bewegung, die Volk und Partei gleichermaßen traumatisiert hat und die bis heute sehr kontrovers beurteilt wird, 2016 in den Mittelpunkt von Unterricht und Veranstaltungen.
Den Auftakt macht diese Ausstellung, angeregt von Herrn Ni Shaofeng, Lektor der China-Abteilung, der sie gemeinsam mit den Kunstprofessoren Zhou Luwei und Deng Huaidong vorbereitet hat. Die Erfahrungen des Einzelnen in diesen „Zehn Jahren des Chaos“, so die offizielle Bezeichnung, aber auch die Spannung zwischen Erinnerung und Abbild sowie die Problematik der Erinnerungskultur in China werden in den ausgestellten Bildern künstlerisch thematisiert.
Die Ausstellung kann bis zum 12. Februar 2016 in den Räumen der Rathauspassage besichtigt werden.
Buchvorstellung und Podiumsdiskussion
2015-11-26, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Sarah Kirchberger, Dr. Oliver Corff

Zur Entwicklung der chinesischen Marine

Chinesisches Teehaus Yu Garden, Feldbrunnenstr. 67, 20148 Hamburg

Wegen der Gebietskonflikte im Südchinesischen Meer gerät die chinesische Marine zunehmend in die Schlagzeilen. Doch wie sind diese Entwicklungen zu beurteilen?
Die kürzlich veröffentlichte Studie Assessing China’s Naval Power: Technological Innovation, Economic Constraints, and Strategic Implications von Sarah Kirchberger beleuchtet die Entwicklung der chinesischen Marine in international vergleichender Perspektive.
Anmeldung erbeten unter: http://hcg-ev.de/de/veranstaltungen/die-entwicklung-der-chinesischen-marine
Zu der Präsentation dieses neuen Buches laden wir herzlich ein. Einen einführenden Vortrag in die Thematik wird Dr. Oliver Corff halten, der als Experte für chinesische Militärpolitik sowie als Dolmetscher u.a. für das Bundesverteidigungsministerium ein ausgewiesener Kenner der Materie ist.
Konzert
2015-10-17, 20:00 Uhr
Chen Xiaoyong, E-MEX-Ensemble, Dr. Sun Zhuo:

Zwischenwelten - Chen Xiaoyong
Auf der Suche nach dem idealen Klang

Laeiszhalle, Studio E, Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg

Im Rahmen des vierten Shanghai-Hamburg Forums präsentieren die Universität Hamburg und die Fudan Universität Shanghai in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater das Konzert „Zwischenwelten – Auf der Suche nach dem idealen Klang“ mit Werken des Komponisten Chen Xiaoyong, darunter eine europäische Uraufführung.
Am Abend des Konzerts führt Chen Xiaoyong die Zuhörer in eine Zwischenwelt - einen Raum der Möglichkeiten, in dem die Klänge zweier Welten sich verbinden.
Beeinflusst wird der Komponist von seinem Leben in zwei Kulturen. Seit über dreißig Jahren reist er zwischen Deutschland und China und findet seine Inspiration sowohl in der chinesischen Tradition als auch in der europäischen Musikkultur. Die Suche nach dem idealen Klang zwischen den Welten begleitet ihn auf seiner Reise, auf der der Konzertabend eine weitere Zwischenstation ist.
Tickets erhalten Sie an der Abendkasse (10 Euro, Studenten 4 Euro), bei Fragen sowie für Reservierungen wenden Sie sich bitte an Frau Regina Siemß unter regina.siemss@uni-hamburg.de.

Zum Ablauf des Abends: 19:00 Uhr - Einführung durch Dr. Ilja Stephan, Musikpublizist. 20:00 Uhr - Konzertbeginn. 21:00 Sektempfang.


Tagung
2015-10-16, 9:00 - 18:00 Uhr

4. Shanghai Hamburg Forum
"China in Deutschland: Ideen und Kunst"

Asien-Afrika-Institut - Hörsaal 221

Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Shanghai und Hamburg führen die Partnerhochschulen Fudan-Universität und Universität Hamburg zum vierten Mal das "Shanghai Hamburg Forum" durch. Nach dem Auftakt des diesjährigen Forums im April 2015 in Shanghai folgt im Oktober die Veranstaltung mit dem Thema „China in Deutschland: Ideen und Kunst“ in Hamburg mit Vorträgen zu Kunst, Musik und Philosophie sowie zum Wirken chinesischer Kultur in Deutschland.
Als Teil des Forums präsentieren die beiden Universitäten in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater am Samstag, den 17. Oktober 2015 ab 19 Uhr im Studio E der Laeiszhalle Hamburg das Konzert „Zwischenwelten - Auf der Suche nach dem idealen Klang“ mit Werken des Komponisten Chen Xiaoyong.
Wenn Sie am Shanghai Hamburg Forum teilnehmen möchten, bitten wir Sie, sich bei Regina Siemß unter regina.siemss@uni-hamburg.de anzumelden. Frau Siemß steht Ihnen auch für weitere Informationen und Rückfragen zur Verfügung.
Die Teilnahme am Freitag ist kostenlos. Der Eintritt für das Konzert am Samstag beträgt 10 Euro, für Studenten 4 Euro.
Tagung
2015-07-17 - 2015-07-18
Prof. Dr. Kai Vogelsang, Prof. Dr. Thomas Fröhlich

Conceptual and Intellectual History: Recent Trends in East Asian Studies

Asien-Afrika-Institut - Hörsaal 221

The fields of conceptual and intellectual history, long dominated by methodological nationalism, have undergone significant changes in recent years. European scholars of conceptual history have broadened their view to take into account the transnational and ‘entangled’ history of concepts as well as problems of translation. In intellectual history, and notably in research on the history of political thought, but also in comparative political theory, similar tendencies of taking a transnational, ‘globalized’ perspective can be observed in Europe and America. In all of these fields, recent studies have replaced the narrative of a single – Western – origin of concepts, ideas and theories that spread as universals with more nuanced discussions of regional adaptations and contestations within a framework of multiple modernities. In this process, Europe is becoming “provincialized,” and other, especially East Asian perspectives have gained prominence. This shift of perspective has gained momentum due to Chinese, Japanese and Korean scholars who have enhanced research agendas by introducing a number of new topics and concerns, and, last but not least have recently embarked on large-scale research projects concerning East Asian concepts modeled, in turn, on Western paradigms.
The workshop aims to engage German scholars of political science, conceptual history, and philosophy and Chinese, Japanese as well as Korean scholars of conceptual history in a discussion of theoretical and methodological issues of their common field.
Vortrag
2015-05-20, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Mario Poceski (University of Florida)

The Production of Texts and the Remaking of Chan Patriarchs in Tang and Song China

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

The lecture explores the production and diffusion of Chan texts in Tang (618-907) and Song (960-1279) China, and the ongoing remaking of the teachings and identities of prominent Chan masters who are featured in those texts. It shows how as generations of Chan monks and writers articulated diverse visions of Chan orthodoxy, they attributed aspects of their theoretical outlooks and ideological agendas back to prominent Chan figures from the Tang era, thereby transforming their religious personas in light of ever-changing soteriological perspectives and institutional predicaments.
Mitgliederversammlung
2015-04-29, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

Jahresversammlung der Hamburger Sinologischen Gesellschaft

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Vortrag
2015-04-29, 19:00 Uhr
Dr. Uta Lauer (Gastprofessorin in der Abteilung für Sprache und Kultur Chinas der Universität Hamburg)

Königliches Vergnügen - Die Sammlung chinesischer Kunst von König Gustaf VI Adolf von Schweden im historischen Kontext

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

König Gustaf VI Adolf von Schweden gehörte zu einem internationalen Kreis von Sammlern und Kennern chinesischer Kunst. Maßgeblich prägten sie durch Ausstellungen und Publikationen das Bild dessen, was in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts als chinesische Kunst wahrgenommen wurde. Der Vortrag zeigt die historischen Zusammenhänge auf, vor deren Hintergrund sich unser Verständnis von chinesischer Kunst entwickelt hat.
Veranstaltungshinweis ChinA
2014-11-13, 18:00 Uhr
Dr. Hans-Wilm Schütte (Sinologe, Autor)

Als Provinzschreiber in China

Eine Kooperationsveranstaltung von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e. V. und Abteilung für Sprache und Kultur Chinas der Universität Hamburg

Asien-Afrika-Institut - Hörsaal 221

Chinesen erfahren gern, was Menschen im Ausland über ihr Land denken. Die meisten Menschen in China sind aber auch lokalpatriotisch veranlagt. So kam es, dass ein großer chinesischer Verlag dem Hamburger Sinologen und Chinaautor Dr. Hans-Wilm Schütte anbot, sich doch einmal in einer Provinz ausführlich umzusehen und – als Provinzschreiber gewissermaßen – seine Eindrücke für eine deutsch-chinesische Buchpublikation zu Papier zu bringen. Und so geschah es. Schütte bereiste 2012 und 2013 jeweils für rund zwei Monate die Küstenprovinz Zhejiang kreuz und quer, besuchte alte Dörfer und moderne Fabriken, traditionsreiche Klöster und moderne Bauernhäuser, er sprach mit Denkmalschützern und Mönchen, mit Studierenden und WanderarbeiterInnen, lernte viel über das Meinungsspektrum innerhalb der Kommunistischen Partei und bestaunte manch überraschende Weltläufigkeit und Wohlstand an abgelegenen Orten.
Dr. Hans-Wilm Schütte liest aus seinem nunmehr zur Veröffentlichung anstehenden Manuskript und illustriert seinen Vortrag mit Fotos. Anschließend beantwortet er dem Publikum gern Fragen zum Thema.
Vortrag
2014-11-10, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Angela Schottenhammer (Universität Salzburg)

Sino-arabische Beziehungen im 8. Jahrhundert: Eine frühe Großmachtallianz

Asien-Afrika-Institut - Raum 121

Im Jahre 785 entsandte der chinesische Kaiser Dezong 德宗 (reg. 780-805) den Palastbeamten Yang Liang­yao 楊良瑤 (736–806) in einem geheimen Auftrag an den Hof der Abbasiden-Kalifen (750–1258) nach Baġdād. Wie sich aus der Analyse einer Steleninschrift und des historischen Kontextes erschließen lässt, bestand Yangs Mission offenbar vor allem darin, die Araber in einer heiklen Angelegenheit um militärische Unterstützung zu ersuchen.
Der Vortrag diskutiert die historischen Hintergründe dieser Gesandtschaft sowie die Frage, weshalb eine so wichtige Gesandtschaft in der sonstigen Historiographie unerwähnt bleibt. Die untersuchte Inschrift legt jedenfalls den Schluss nahe, dass nicht der mingzeitliche muslimische Eunuch Zheng He 鄭和 (1371–ca. 1433) die erste offizielle Reise in die „Westlichen Meere“ unternahm, sondern bereits 620 Jahre früher ein Eunuch in kaiserlichem Auftrag den Indischen Ozean überquerte.
Ausstellungsbesuch
(exklusiv für Mitglieder)
2014-09-25, 18:30 Uhr
Fung Si-Ying

Unsichtbare Dinge 基本元素
Typisch chinesisch. Typisch deutsch

Museum für Völkerkunde, Rothenbaumchaussee 64

Treffpunkt um 18:20 Uhr an der Museumskasse. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir bis zum 18. September um Anmeldung unter dem Stichwort „Ausstellungen“: china@uni-hamburg.de
Ausstellungsbesuch
(exklusiv für Mitglieder)
2014-09-25, 19:45 Uhr
Isabel Lenuck

Tibet - Nomaden in Not
Alltag, Traditionen und heutige Bedrohung

Museum für Völkerkunde, Rothenbaumchaussee 64

Treffpunkt um 18:20 Uhr an der Museumskasse. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir bis zum 18. September um Anmeldung unter dem Stichwort „Ausstellungen“: china@uni-hamburg.de
Vortrag
2014-07-08, 16:15 Uhr
Prof. Dr. PENG Hsiao-yen (Academia Sinica, Taipei)

Dr. Sex's Gynarchy in 1920s China and Darwinian Sexual Selection

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

In his two utopian works published around 1925 Zhang Jingsheng (1888 – 1970), known as Dr. Sex, envisioned an “aesthetic society” in which women rule with their powers of “beauty” and “love”. Men, under their spell, will become better human beings. On what theoretical basis is such a gynarchy possible? This talk links Zhang’s concept of gynarchy with Darwin’s theory of Sexual Selection, which has inspired modern aesthetics, modern philosophy, psychology, sociology, and even biological feminism to assess women’s potential to reverse conventional gender roles.
Vortrag
2014-06-04, 10:00 Uhr
Prof. Dr. Michael Friedrich und Studierende der China-Abteilung der Universität Hamburg

Zum Gedenken
4. Juni 1989

Edmund-Siemers-Allee 1 - Hörsaal H

Vor 25 Jahren ließ die Führung der VR China gewaltsam die studentische Protest-bewegung niederschlagen, die wenige Wochen lang nicht nur die Hauptstadt und die Schlagzeilen der Weltpresse beherrscht hatte.
Wir gedenken mit einer Lesung dieses "Zwischenfalls (事件) - so bis heute die offizielle Bezeichnung in der VR China.
Vortrag
2014-05-09, 16:00 Uhr
Prof. Dr. Frank Kraushaar

歸隱 ”Rückkehr ins Vieldeutige”
Kritik eines Paradigmas der Übersetzung am Beispiel lyrischer Texte von Li He (790-816), Lin Bu (967-1028) und Liu Yong (987-1053)

Asien-Afrika-Institut- Raum 123

Der Vortrag untersucht einen Aspekt klassischer chinesischer Lyrik, der sowohl für deren Entwicklung in der Literaturgeschichte als auch für den hermeneutischen Prozess, durch den sie in den letzten hundert Jahren zum Gegenstand von "Weltliteratur" gemacht wurde, von entscheidender Bedeutung ist. Zunächst wird der Begriff  歸隱 - hier bewusst provokativ übersetzt mit ”Rückkehr ins Vieldeutige” - in seiner Funktion innerhalb der Entwicklung der Ästhetik der klassischen Lyrik erklärt.
Eine Auswahl von Texten und Übersetzungen aus den Werken dreier durchaus verschiedener Dichter der Späten Tang und Nördlichen Song gibt Stoff für Diskussionen, die diesen Vorgang beleuchten.
Versammlung
2014-05-07, 18:00 Uhr

Jahresversammlung der Hamburger Sinologischen Gesellschaft

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Ausstellungseröffnung
2014-05-07, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt, Professor Geng Baosheng und Bernd Spyra

"Shanghai Civilized Park" 上海市文明公园 Freizeitszenen aus China

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Der Fotograf Bernd Spyra, Absolvent der China-Abteilung, wirft mit seiner Fotoserie "Shanghai Civilized Park“ einen augenzwinkernden Blick auf den chinesischen Alltag. 43 Schwarzweiß-Fotografien im Format A4 dokumentieren die Parks von Shanghai, ihre Besucher sowie deren mannigfaltige Freizeitbeschäftigungen.
Ausstellungseröffnung
2014-04-03, 18:30 Uhr
Prof. Dr. Kai Vogelsang (Universität Hamburg), Generaldirektor David Wei-Ta Chang (Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland), Dr. Gerd Boesken (Präsident Taiwan-Freundeskreis)

Eine Erzählung von Licht und Schatten - 光影敘事 - Fotografinnen aus Taiwan

Asien-Afrika-Institut - 1. Etage

Vortrag
2014-03-27, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Wang Weijiang (Fudan-Universität, Shanghai)

Chinesische Staatsmänner in deutschen Reiseberichten der späten Qing-Zeit

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

Deutsche Reiseberichte aus der späten Qing-Zeit (1860-1911) enthalten nicht nur viele Details zum diplomatischen Austausch zwischen China und Deutschland, sie verdeutlichen auch Eindrücke und Meinungen zu chinesischen Staatsmännern aus deutscher Sicht. Der Vortrag zeigt auf, wie diese Berichte zum besseren Verständnis diplomatischer Ereignisse der Zeit und der vom Westen inspirierten Modernisierungsbestrebungen in China beitragen.
Ausstellungsbesuch
(exklusiv für Mitglieder)
2014-02-17, 18:00 Uhr

Wanderarbeiter
Fotografien einer neuen Arbeiterklasse

Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, 22305 Hamburg

Das Museum der Arbeit zeigt in einer beeindruckenden Fotoausstellung unterschiedliche Aspekte des Lebens von Wanderarbeitern weltweit, von Menschen, die auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen ihre Familien und ihre Heimat verlassen haben. Eine Abteilung ist den „Mingong“ in der VR China gewidmet, deren Zahl auf 200 Millionen geschätzt wird.

Die HSG lädt ihre Mitglieder zu einer Führung durch diese Ausstellung (inklusive Museumseintritt) ein. Nach der Führung können Sie bis 21 Uhr im Museum verweilen.

Das Museum beschränkt die Teilnehmerzahl für Führungen auf 25 Personen. Darum bitten wir um frühzeitige Anmeldung per E-Mail unter dem Stichwort „Wanderarbeiter“: china@uni-hamburg.de.
Vortrag
2014-01-27, 18:00 Uhr
Dr. Uta Lauer (Shaofeng Ni, Margarethe Cholewinski und Christian Wicke)

Weltsichten - Die Ausstellung chinesischer Malerei im V&A-Museum

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Die wohl bedeutendste Ausstellung chinesischer Malerei in Europa seit 1935 zeigt neunundsiebzig Bilder aus internationalen Sammlungen. Einzigartig ist auch die Zusammenschau von Werken aus unterschiedlichen Traditionen. Es ist der Versuch, den Besuchern die Vielfalt und den Reichtum chinesischer Malerei vor Augen zu führen. In vier Beiträgen werden unterschiedliche Aspekte der Ausstellung im Londoner Victoria and Albert Museum beleuchtet sowie über das begleitende Symposium berichtet.
Werkstattgespräch
2013-12-19, 14:15 - 15:45 Uhr
Zhu Xianwei (Freier Künstler in Stuttgart und Peking)

Ich und der Kalte Berg
Werkstattgespräch mit Zhu Xianwei, Uta Lauer, Ni Shaofeng und Stefanie Thiedig

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Zhu Xianwei, geboren 1971 in Qingdao, studierte an den Kunstakademien von Hangzhou und Stuttgart. Seit 2008 lebt er als freier Künstler in Stuttgart und Peking. Seine Werke, die bereits in mehreren Ausstellungen gezeigt wurden, leben vom Spannungsverhältnis der beiden Kulturen. Im Werkstattgespräch geht es darum, wie Zhu Xianwei durch Gedichte des Mönchsdichters Han Shan 寒山 (Kalter Berg), der im 7./8. Jahrhundert lebte, geprägt wurde – mit Blicken auf die Gedichte und die Bilder des Künstlers.
Vortrag
2013-12-05, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Kirill Thompson (HIS, National Taiwan University)

Yan Fu Between Tradition and Modernity

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Yan Fu (1853-1921) – after being classically trained in childhood, educated in math and science in youth, and after studying naval studies at Portsmouth, England – translated important philosophic and scientific texts of Victorian England into refined Classical Chinese. He made the ideas palatable to Chinese intellectuals by interlacing the texts with comparisons with ancient Chinese texts, offering reassessments of the traditional positions and sometimes questioning or augmenting the modern conceptions.
Vortrag
2013-11-05, 18:00 Uhr s.t.
Prof. Dr. Franciscus Verellen (EFEO, Paris)

Shu (Sichuan) and Jiao (North Vietnam): Two case studies of emerging regional power

Asien-Afrika-Institut - Raum 121

The tenth century saw the emergence of independent regional kingdoms in both China and North Vietnam. Social and economic transformations are reflected in the visual arts, literary culture, and religious developments, including the rise of local cults linked to temple associations, market fairs and festivals. New forms of Daoist patronage involve merchants and local military and civilian leaders. Chan and Tantric Buddhism are enriched by fresh imports via the Southern Silk Route. Beyond the Song conquest, the period remains a watershed in Chinese history.
Vortrag
2013-06-19, 18:00 Uhr
Dr. Uta Lauer (Stockholm University)

Gemalt für die Ewigkeit
Der Disput um die Grabmalereien in Ji'an zwischen China und Korea

Asien-Afrika-Institut - Hörsaal 221

Auf beiden Seiten der Chinesisch-Nord Koreanischen Grenze finden sich Gräber mit Wandmalereien aus der Koguryo-Zeit (37 v.Chr.-668 n.Chr.). Sind diese chinesischen oder koreanischen Ursprungs? Was bedeutet das für mögliche territoriale Ansprüche der heutigen Volksrepublik China und der Demokratischen Volksrepublik Korea? Der Vortrag wird einen Überblick über die Faktenlage geben
Vortrag
2013-06-12, 18:00 Uhr
Shi Ming (Freier Journalist und Publizist)

"Was drei Inseln Zeigen …"
Weichenstellungen in der chinesischen Außenpolitik

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Virulent zeigt sich der Konflikt Chinas mit Japan um drei Inseln im Ostchinesischen Meer (Diaoyudao, chine./ Senkaku, japan.). Was sich allerdings dahinter verbirgt, ist eine umfassende Diskussion über mögliche Weichenstellungen in der ganzen chinesischen Außenpolitik, dies im Zeichen der neuen KP- Führung um Xi Jinping. Der freie Journalist Shi Ming wird in seinem Vortrag versuchen, die involvierten Dimensionen dieser Diskussion zu skizzieren: politisch, ökonomisch, gesellschaftlich sowie in der jüngst heiß debattierten Bündnisfrage und geo-militärischen Option.
Mitgliederversammlung
2013-04-08, 18:00 Uhr s.t.
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

Jahresversammlung der Hamburger Sinologischen Gesellschaft

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Ausstellungseröffnung
2013-04-08, 19:00 Uhr
Generaldirektor David Wei-Ta Chang und Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

Der Kaiserliche Sommerpalast in Kupferstichen aus dem 18. Jahrhundert

Asien-Afrika-Institut - Raum 123 und Flure

Nach einem Grußwort von Herrn Generaldirektor David Wei-Ta Chang von der Taipeh-Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland gibt Herr Professor Stumpfeldt eine Einführung zur Ausstellung.
Ausstellungseröffnung
2013-04-08, 19:00 Uhr
Abteilungsleiter Keh-miin Chen (Presseabteilung der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Büro Hamburg)

Die Hafenstadt Lukang (Taiwan) in alten Fotos

Asien-Afrika-Institut - Raum 123 und Flure

Herr Chen führt in die Ausstellung ein.
Buchvorstellung
2013-03-28, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Kai Vogelsang, Prof. Dr. Hans Stumpfeldt, Anica Eigner

"Geschichte Chinas": Eine Einführung

Yu Yuan-Teehaus, Feldbrunnenstraße 68

Vortrag
2012-11-09, 16:00 Uhr s.t.
Prof. Dr. Wang Tay-sheng (National Taiwan University College of Law; Academia Sinica)

Gerichtsakten als Historische Quellen: Die Tan-hsin - Archive und die Kolonialgerichtsarchive Taiwans

Hörsaal C im Hauptgebäude der Universität Hamburg

Aktuelle Stunde
2012-11-05, 18:00 Uhr s.t.
Dr. Ruth Cremerius, Katharina Schütz, Geng Baosheng, Michael Krüger, Prof. Dr. Michael Friedrich

Mo Yan - Gedanken zu einem Literaturnobelpreisträger

Hörsaal C im Hauptgebäude der Universität Hamburg

Frau Dr. Cremerius gibt eine kurze Einführung. Katharina Schütz und Geng Baosheng lesen aus Werken Mo Yans (Deutsch/Chinesisch). Literarische und sinologische Gedanken dazu von Michael Krüger (Carl Hanser Verlag, München) und Prof. Dr. Friedrich runden das Programm ab.
Vortrag
2012-07-05, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt, Ni Shaofeng und Studierende der Sinologie

Der Mond, der Schatten und der Wein: Li Bai (701-762)
- im 1250. Jahr der Wiederkehr des Todes von Chinas größtem Dichter -

Asien-Afrika-Institut - Hörsaal 221

Mehr als tausend Gedichte von Li Bai sind überliefert, und zahlreiche Anekdoten erzählen von seinem ungestümen Leben in einer Zeit kultureller Hochblüte in China. – Kurze Hintergrundinformationen, Rezitationen, hier und da ein Musikstück, auch szenische Umsetzungen eines literarischen Textes, ferner Bilder aus jener Zeit vermitteln Aufschlussreiches zu diesem chinesischen Dichterleben.
Aktuelle Stunde
2012-05-15, 18:00 Uhr c.t.
Prof. Dr. Michael Friedrich, Dr. Nele Noesselt, Prof. Dr. Sarah Kirchberger, Dr. Gerd Boesken

Quo vadis, Ma Ying-jeou?
Neuere Entwicklungen in Taiwans Innen- und Außenpolitik

Hörsaal C im Hauptgebäude der Universität Hamburg

Das Programm:
18.15 Uhr: Begrüßung durch Prof. Dr. Michael Friedrich, Leiter der Abteilung für Sprache und Kultur Chinas des AAI.
18.20 Uhr: 10-minütiger Impulsvortrag von Frau Dr. Nele Noesselt, China-Expertin des GIGA Instituts, zum Thema "Die inneren Entwicklungen Taiwans seit Beginn der 'Ma'-Administration".
18.30 Uhr: 10-minütiger Impulsvortrag von Frau Prof. Dr. Sarah Kirchberger, Juniorprofessorin für Sinologie am AAI, zum Thema "Taiwans Verhältnis zu Festlandchina und Außenpolitik".
18.40 Uhr: 10-minütiger Impulsvortrag von Herr Dr. Gerd Boesken, Präsident der Bambusrunde, zum Thema "Konsequenzen für die ausländische Business-Community".
ca. 18.50 Uhr: Diskussion.
Im Anschluss lädt die Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Büro Hamburg, zu einem Imbiss ein.
Versammlung
2012-04-25, 18:00 Uhr

Jahresversammlung der Hamburger Sinologischen Gesellschaft

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Vortrag
2012-04-25, 18:30 Uhr
Dr. Michael Lüdke (Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung, Erlangen)

Technical language in early China? - Law as a case study

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Both in China and the West, the early Chinese language is mostly treated as a monolithic entity. However, by the Han, at the latest, differentiated technical terminologies had developed in a number of fields such as law and medicine. Used as part of technical language, expressions had meanings and implications quite distinct from those found in everyday usage. On the basis of recently discovered early texts, the paper will suggest specific criteria to distinguish between technical and non-technical usage, and explore the relationship between the formation of technical languages and the growing structural complexity of texts. It will be argued that the emergence of technical language has consequences beyond translation for the way in which we conceptualize the intellectual and social history of early China.
Vortrag
2012-01-25, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

Was soll der Lack im Grabe?
Über ein chinesisches Familiendrama im 5. Jahrhundert

Asien-Afrika-Institut - Raum 121

In frühen Zeiten wurden die – oft aufwendigen – Grablegen der Toten in China durch Konventionen, sogar amtliche Bestimmungen reglementiert, doch nicht wenige zeichnen sich durch Beigaben aus, die als ungewöhnlich erscheinen, auch als individuell bestimmt. In einem Grab aus dem 5. Jahrhundert entdeckten die Archäologen die Überreste von zahlreichen in Lacktechnik ausgeführten Bildtafeln, die aus der früheren Geschichte bekannte Frauengestalten wiedergeben: ein einzigartiger Fund! Desungeachtet wurde noch nie gefragt, was die Frauenbilder in diesem Grabe „bedeuten“/“zeigen“ sollen, doch ihre Einzigartigkeit bedarf der Untersuchung. Der Vortrag soll eine solche Erklärung nahe bringen.
Ausstellungseröffnung
2012-01-19, 18:00 Uhr

Taiwanische Neujahrsdrucke

Asien-Afrika-Institut

Grußworte von Herrn Professor M. Friedrich und Herrn Generaldirektor Wei-ta Chang, sowie ein Kurzvortrag zum chinesischen Neujahrsfest von Dr. Gerd Boesken.
Im Anschluss lädt die Taipeh Vertretung zu einem kleinen Imbiss ein.
Vortrag
2012-01-13, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

Die chinesische Schrift III: Der Zauber der Kalligraphie

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Eigenartig ist die chinesische Schrift unter allen heute gebräuchlichen Schriften der Welt. Nicht zuletzt durch sie hat sich das traditionelle China von seinen Nachbarn abgegrenzt und durch sie seine Identität definiert. Bis ins 21. Jahrhundert lassen die Gebrauchsformen dieser Schrift auch stets politische Implikationen erkennen.
Das teuerste, im Jahre 2011 weltweit verkaufte Gemälde war ein chinesisches: knapp 57 Millionen Dollar. Neben der bildhaften Darstellung eines Adlers auf einem Kiefernzweig zeigte es – in mehreren Darstellungsformen – Elemente der chinesischen Kunstform der Kalligraphie, die mehr als „Schönschrift“ ist. Zusammen mit Tuschegemälde und Dichtkunst ist sie Teil der Drei Unübertrefflichkeiten der chinesischen kulturellen Tradition. In deren Grundzüge soll dieser dritte Vortrag einführen.
Jeder Vortrag wird zusätzlich durch eine Ausstellung von 10 bis 20 Bildtafeln begleitet, die Hintergründe zu dem Thema des jeweiligen Vortrags vermitteln. Empfehlenswert ist, diese Ausstellung vor den Vorträgen anzusehen.
In Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg.

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Vortrag
2011-12-16, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

Die chinesische Schrift II: Die Strukturen der Zeichen

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Eigenartig ist die chinesische Schrift unter allen heute gebräuchlichen Schriften der Welt. Nicht zuletzt durch sie hat sich das traditionelle China von seinen Nachbarn abgegrenzt und durch sie seine Identität definiert. Bis ins 21. Jahrhundert lassen die Gebrauchsformen dieser Schrift auch stets politische Implikationen erkennen.
Die Eigenarten dieser Schrift, von den Ursprüngen angefangen, werden in Überblicksdarstellungen meist nur unzulänglich oder gar falsch dargestellt, doch über manche damit verbundenen Probleme streiten auch die Wissenschaftler. Hierzu werden die beiden ersten Vorträge Aufschlüsse vermitteln.
In keiner anderen Kultur gewann die „Schönschrift“, die Kalligraphie, eine vergleichbare Bedeutung wie in China. Auch deren Hervorbringungen haben ihre „Geheimnisse“, nicht nur die Geheimschriften: weitgehend unbekannt, aber doch zu entschlüsseln.


Jeder Vortrag wird zusätzlich durch eine Ausstellung von 10 bis 20 Bildtafeln begleitet, die Hintergründe zu dem Thema des jeweiligen Vortrags vermitteln. Empfehlenswert ist, diese Ausstellung vor den Vorträgen anzusehen.
In Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg.

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Vortrag
2011-11-18, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

Die chinesische Schrift I: Die Rätsel der Anfänge

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Eigenartig ist die chinesische Schrift unter allen heute gebräuchlichen Schriften der Welt. Nicht zuletzt durch sie hat sich das traditionelle China von seinen Nachbarn abgegrenzt und durch sie seine Identität definiert. Bis ins 21. Jahrhundert lassen die Gebrauchsformen dieser Schrift auch stets politische Implikationen erkennen.
Die Eigenarten dieser Schrift, von den Ursprüngen angefangen, werden in Überblicksdarstellungen meist nur unzulänglich oder gar falsch dargestellt, doch über manche damit verbundenen Probleme streiten auch die Wissenschaftler. Hierzu werden die beiden ersten Vorträge Aufschlüsse vermitteln.
In keiner anderen Kultur gewann die „Schönschrift“, die Kalligraphie, eine vergleichbare Bedeutung wie in China. Auch deren Hervorbringungen haben ihre „Geheimnisse“, nicht nur die Geheimschriften: weitgehend unbekannt, aber doch zu entschlüsseln.
Jeder Vortrag wird zusätzlich durch eine Ausstellung von 10 bis 20 Bildtafeln begleitet, die Hintergründe zu dem Thema des jeweiligen Vortrags vermitteln. Empfehlenswert ist, diese Ausstellung vor den Vorträgen anzusehen.
In Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg.


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Ausstellungseröffnung
2011-10-22, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

Chinesische Volksgötter - Holzschnitte aus der Sammlung der Kunstakademie Tianjin

Asien-Afrika-Institut

Die Holzschnittausstellung zeigt zahlreiche Darstellungen von chinesischen Gottheiten. Sie wurde eigens für diese Gelegenheit zusammengestellt und ist der Vermittlung durch den in Hamburg lebenden Künstler Liu Xiaomin zu verdanken.
Die Ausstellung ist noch bis Jahresende auf dem Flur der Sinologie im Asien-Afrika-Institut zu sehen.
Vortrag
2011-10-22, 18:30 Uhr
Prof. Dr. Wolfgang Kubin

"Das Dorf der Singenden Fische"

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

Der Bonner Sinologe Wolfgang Kubin wurde durch seine prononcierten Urteile über die chinesische Gegenwartskultur auch in China landesweit bekannt. Durch mehrere Bände ist er auch als Dichter hervorgetreten. Sein jüngster Gedichtband "Das Dorf der singenden Fische" von 2011 enthält poetische Impressionen von/Reflexionen über China.
Fest
2011-10-22, 19:00 Uhr

Absolvententreffen 2011

Asien-Afrika-Institut

Vortrag
2011-08-24, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

Chinas erster Manuskriptforscher: Liu Hsiang (79-8 v. Chr.)
Eindrücke beim Lesen seines Shuo-yüan, "Garten der Sprüche" -

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Eine Forschergruppe am AAI widmete sich jahrelang einem Projekt, das sich mit der Rolle von als Manuskript überlieferten Schriften in Asien und Afrika befasste. Jetzt hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft dieses Projekt in den Rang eines Sonderforschungsbereichs erhoben. Das sichert ansehnliche Forschungsmittel. Schon der frühe kaiserliche Bibliothekar Liu Hsiang setzte sich in beinahe wissenschaftlicher Weise mit einer Fülle ihm vorliegender Manuskripte auseinander. Er stellte auch ein Sammelwerk von kurzen historischen Anekdoten und denkwürdigen Aussprüchen ungenannter Personen zusammen, das „Garten der Sprüche“. Für dessen Zusammenhang mit seinen Manuskriptvergleichen soll dieser „Ferienvortrag“ einige Eindrücke vermitteln.
Informal Talk
2011-08-11, 14:00 Uhr
PD Dr. Ulrich Lau

Glimpses on Early China from Manuscript Studies - Sequel

Tentative Comparison between the Zouyanshu from Zhangjiashan and the Yuelu-Academy Collection of Criminal Cases

Asien-Afrika-Institut - Raum 135

In a subsequent session of last month’s informal talk, Dr. Lau will present his findings from a comparison between two collections of criminal cases – one from the Qin, the other from the Han dynasty. Aspects to be discussed include the different classes of cases (doubtful judgement, petition for retrial, recommendation of competent officials) as well as the legal terminology of Early China.
Informal Talk
2011-07-21, 14:00 Uhr
Dr. Haeree Park und PD Dr. Ulrich Lau

Glimpses on Early China from Manuscript Studies

Asien-Afrika-Institut - Raum 135

Provided with the rare opportunity to have a visiting scholar and a new member of the Department of Chinese Studies – both working on ancient Chinese manuscripts – together at one place, we would like to engage into discussion on their respective research and invite everyone interested in the field to participate.
Vortrag
2011-06-10, 19:00 Uhr
Dr. Christian Streif

Einführung in den Buddhismus II

Von Melle Park 6 (Philosophenturm), Hörsaal C

Der Chinesische Buddhismus ist eine der drei großen Religionen Chinas und aus der religiösen wie kulturellen Landschaft Ostasiens nicht mehr wegzudenken. Denn von China aus wurde er durch Mönche und Händler in die Einflussgebiete des chinesischen Kaiserreiches getragen und erlangte dort - in Japan, Korea, Vietnam und Südostasien - eine zentrale Bedeutung. Allerdings besaß in China selbst der Buddhismus nicht immer diese unumstrittene Position, die ihm heute oftmals zugeschrieben wird. Um die Zeitenwende ursprünglich als eine Fremdreligion von Indien über Zentralasien her kommend, besaß er in den ersten Jahrhunderten nach seiner Ankunft in China lediglich eine marginale Bedeutung neben den anderen beiden Religionen - dem Daoismus und dem Konfuzianismus. Auch war seine Lehre, die einen radikalen Rückzug von der Welt propagiert, nur schwer in Einklang mit chinesischen Vorstellungen von der Pflicht der Nachgeborenen gegenüber ihren Eltern, der Familie und den Ahnen zu bringen. Chinesische Kaiser betrachteten buddhistische Klöster und Sekten zudem oft auch als Organisationen außerhalb des Staates, und damit als potentielle Brutstätten für Aufstände gegen ihre Herrschaft. Auch auf dem Feld der religiösen Spekulation hatte es der Buddhismus zunächst schwer, seine komplexe Dogmatik, die aus dem indischen Denken und einer gänzlich anderen Sprache wie literarischen Tradition stammte, einem chinesischen Publikum zu vermitteln. Doch der Buddhismus erwies sich in China als außerordentlich anpassungsfähig und gelangte nach schwierigen Jahrhunderten des Anfangs zu dem Einfluss und der Bedeutsamkeit, die ihn bis heute prägend für die chinesische und ostasiatische Kultur machen.

Die drei Vorlesungen zur Einführung in den Chinesischen Buddhismus wollen einen Überblick über die oftmals wechselvolle Geschichte des Buddhismus in China verschaffen. Neben der historischen Übersicht sollen auch zentrale Lehrinhalte des chinesischen Buddhismus herausgehoben werden, die von entscheidender Bedeutung für das buddhistische Nachdenken waren und sich oftmals auch als politisch bedeutsam erwiesen.

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Vortrag
2011-06-09, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Lionel Jensen

Sense and Spectacle in Some Texts and Contexts of Zhu Xi

Universität - Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal H

The lecture considers the scholarly misapprehension of medieval Chinese philosophy by attending to the mantic agency behind one of Confucianism’s most spectacular inventions: daotong or “legacy of the way.” By examining this philosophy in the specific context of a phenomenology of the lebenswelt of twelfth-century Fujian, it will offer a glimpse of an experiment in middle period Chinese intellectual history that develops a different language of interpretation for a specific, but very significant textual archive: some of the “conversational,” “literary,” and “philosophical” artifacts of Zhu Xi (1130-1200). By restoring a sense of the natural rhythms of the biology of being celebrated in the ancestral cult of Zhu’s daotong, the lecture will enable readers to obtain a new and very different understanding of Confucianism.
Vortrag
2011-05-13, 19:00 Uhr
Dr. Christian Streif

Einführung in den Buddhismus I

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Der Chinesische Buddhismus ist eine der drei großen Relgionen Chinas und aus der religiösen wie kulturellen Landschaft Ostasiens nicht mehr wegzudenken. Denn von China aus wurde er durch Mönche und Händler in die Einflussgebiete des chinesischen Kaiserreiches getragen und erlangte dort - in Japan, Korea, Vietnam und Südostasien - eine zentrale Bedeutung. Allerdings besaß in China selbst der Buddhismus nicht immer diese unumstrittene Position, die ihm heute oftmals zugeschrieben wird. Um die Zeitenwende ursprünglich als eine Fremdreligion von Indien über Zentralasien her kommend, besaß er in den ersten Jahrhunderten nach seiner Ankunft in China lediglich eine marginale Bedeutung neben den anderen beiden Religionen - dem Daoismus und dem Konfuzianismus. Auch war seine Lehre, die einen radikalen Rückzug von der Welt propagiert, nur schwer in Einklang mit chinesischen Vorstellungen von der Pflicht der Nachgeborenen gegenüber ihren Eltern, der Familie und den Ahnen zu bringen. Chinesische Kaiser betrachteten buddhistische Klöster und Sekten zudem oft auch als Organisationen außerhalb des Staates, und damit als potentielle Brutstätten für Aufstände gegen ihre Herrschaft. Auch auf dem Feld der religiösen Spekulation hatte es der Buddhismus zunächst schwer, seine komplexe Dogmatik, die aus dem indischen Denken und einer gänzlich anderen Sprache wie literarischen Tradition stammte, einem chinesischen Publikum zu vermitteln. Doch der Buddhismus erwies sich in China als außerordentlich anpassungsfähig und gelangte nach schwierigen Jahrhunderten des Anfangs zu dem Einfluss und der Bedeutsamkeit, die ihn bis heute prägend für die chinesische und ostasiatische Kultur machen.

Die drei Vorlesungen zur Einführung in den Chinesischen Buddhismus wollen einen Überblick über die oftmals wechselvolle Geschichte des Buddhismus in China verschaffen. Neben der historischen Übersicht sollen auch zentrale Lehrinhalte des chinesischen Buddhismus herausgehoben werden, die von entscheidender Bedeutung für das buddhistische Nachdenken waren und sich oftmals auch als politisch bedeutsam erwiesen.


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Aktuelle Stunde
2011-04-14, 18:00 Uhr
Dr. Kristin Kupfer (Universität Freiburg), Prof. Dr. Kai Vogelsang (Universität Hamburg), Zhou Qing (Schriftsteller) und Melanie Ullrich (Handelskammer Hamburg)

Pekinger Frühling
Chinas Umgang mit Kritik

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

Vortrag
2011-02-08, 14:00 Uhr
Prof. Dr. Roel van der Veen (Senior Scientific Adviser, Dutch Ministry of Foreign Affairs, The Hague; Professor of International Relations, University of Amsterdam)

Asia and Africa: The Causes of rapid development versus continuing stagnation

Asien-Afrika-Institut - Raum 124

Over the last fifty years the lives of hundreds of millions of Asians have spectacularly improved, whereas Africans on the whole remained just as poor as they were at the time of independence. What can explain this astounding difference in development track between the two continents? Based on his research on both Africa and Asia, Roel van der Veen will present a new theory on how countries can escape from age-old poverty and start their modernization process. The theory combines human rationality with deeper layers of motivation, especially the instinct of survival.
Ausstellungseröffnung
2011-02-04, 16:00 Uhr
Generaldirektorin Hsiao-Nee Chang und Daniel Bein

Taiwanische Neujahrsdrucke

Asien-Afrika-Institut

Nach einem Grußwort durch die Generaldirektorin der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Frau Hsiao-Nee Chang, wird Herr Daniel Bein, Leiter der Museumspädagogik am Zoologischen Museum der Universität Hamburg, einen kurzen Vortrag halten "Meister Lampe und die falschen Hasen". Im Anschluss lädt die Taipeh Vertretung zu einem kleinen Imbiss ein.
Aktuelle Stunde
2011-02-02, 17:00 Uhr
Maria Bondes M.A. (GIGA), Dr. Niels Thevs (Uni Greifswald), Prof. Dr. Kai Vogelsang u.a.

Dürrekatastrophen in China

Hörsaal K im Hauptgebäude der Universität Hamburg

Vortrag
2011-01-25, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Marion Eggert (Ruhr-Universität Bochum)

"Wissen" und "Religion" in Koreas Vor- und Frühmoderne

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Der heutige koreanische Begriff für "Religion", chonggyo 宗敎, gehört zu den in Japan geprägten Neologismen, deren Import zu Ende des 19. Jh. die gesellschaftliche Transformation in Anlehnung an westliche Muster ankündigte und mit in Bewegung setzte. Doch schon seit dem späteren 18. Jh. hatte die Auseinandersetzung mit fremden Religionen, insbesondere (aber nicht nur) mit den "Westlichen Lehren", einer konzeptionellen Neu-Anordnung von "Wissen" und "Religion" den Boden bereitet. Der Vortrag wird dies anhand von Textbeispielen von Pak Chiwŏn (1737-1805) und Ch'oe Han'gi (1803-1875) zu belegen versuchen, mit einem Ausblick auf die terminologischen Konsequenzen für den Versuch konfuzianischer Restauration zu Beginn des 20. Jh.
Vortragsreihe
2011-01-13, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

Konfuzius und der Konfuzianismus
3.1 Alltagswirkungen und immer neue "Neukonfuzianer"

3.2 "Konfuzianismus" für das 21. Jahrhundert?

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

Doppelvorlesung

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Vortragsreihe
2010-12-02, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

Konfuzius und der Konfuzianismus
2.1 Neokonfuzianer von Han Yü (768-824) bis Chu Hsi (1130-1200)

2.2 Orthodoxie und Aufklärung: die konfuzianische Wende im 17./18. Jh.

Yu Yuan-Teehaus, Feldbrunnenstraße 67

Drei Doppelvorlesungen sollen die Geschichte dieser bedeutendsten Lehrtradition Chinas darstellen. Sie hat viele Jahrhunderte des chinesischen Kaiserreiches geprägt und wurde in den letzten Jahren – in mehrfacher Hinsicht – überraschend aktuell, doch wenig Sicheres ist allgemein über sie bekannt. – Die einzelnen Vorlesungen dauern ca. 35 Minuten, mit einer Teepause zwischen ihnen. Begleitende Materialien – Bilder und Texte – werden diese spannende und aufschlussreiche Geschichte anschaulich machen. Der Termin der letzten Doppelvorlesung wird der 13.01.2011 sein.

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Vortragsreihe
2010-11-04, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

Konfuzius und der Konfuzianismus
1.1 Zu Leben und Meinungen des Meisters K'ung (551-479)

1.2 Schülertraditionen und bedeutende Nachdenker

Yu Yuan-Teehaus, Feldbrunnenstraße 67

Drei Doppelvorlesungen sollen die Geschichte dieser bedeutendsten Lehrtradition Chinas darstellen. Sie hat viele Jahrhunderte des chinesischen Kaiserreiches geprägt und wurde in den letzten Jahren – in mehrfacher Hinsicht – überraschend aktuell, doch wenig Sicheres ist allgemein über sie bekannt. – Die einzelnen Vorlesungen dauern ca. 35 Minuten, mit einer Teepause zwischen ihnen. Begleitende Materialien – Bilder und Texte – werden diese spannende und aufschlussreiche Geschichte anschaulich machen. Die Termine der nächsten Doppelvorlesungen sind der 02.12.2010 und der 13.01.2011.

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Ausstellungseröffnung
2010-09-20, 18.00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

Chinawochen und CHINA TIME - 1988, 1995, 2002, 2006, 2008

Asien-Afrika-Institut

CHINA TIME 2010 hatte einen Vorgänger: Unter dem Titel „Chinawochen“ fanden in Hamburg bereits 1988 erstmals Veranstaltungen rund um das Thema China statt. Diese früheren Veranstaltungen, an die sich heute nur noch wenige erinnern, fanden in einem jeweils besonderen politischen und wirtschaftlichen Umfeld statt. Hieran sollen 40 Bildtafeln erinnern, die aus Materialien im Archiv der Abteilung für Sprache und Kultur Chinas des Asien-Afrika-Instituts zusammengestellt wurden.
Ausstellungseröffnung
2010-09-20, 18.00 Uhr
Prof. Dr. Kai Vogelsang

Chinesische Gedächtnisorte

Asien-Afrika-Institut

„Gedächtnisorte“: Damit hat Pierre Nora Orte, Symbole und Dinge bezeichnet, die wie Muscheln am Strand zwischen Gedächtnis und Geschichte liegen. Einst identitätsstiftend für eine Gruppe, die es nicht mehr gibt, erfahren diese „Orte“ heute ganz andere Interpretationen. Die Posterausstellung erinnert daran, wie auch in China das lebendige Gedächtnis von der Geschichte vereinnahmt wurde.
Vortrag
2010-08-18, 18.00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

Zwischen Bildungsstreben und Picknicklust - Chinesische Landstädte und Landschaften in Holzschnitten aus dem 17./18. Jahrhundert

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Ferienzeit ist - an der Uni und sonst in Hamburg. Manche aber haben nicht die Möglichkeit, in ferne Landschaften und damit verbundene andere Zeiten zu schweifen. Ihnen ist dieser Vortrag zugedacht.
Abertausende sogenannte Lokalmonographien sind wichtige Quellen zur chinesischen Geschichte. Nicht wenige von Ihnen enthalten auch Holzschnitt-Illustrationen. Kunsthistoriker und Sinologen haben diese faszinierende Bildwelt bisher nicht fragend und forschend zur Kenntnis genommen. Dieser Vortrag erzählt von Annäherungen an sie und vermittelt zugleich Einblicke in frühere chinesische Spaziergänge - durch Landschaften und im Geiste.
Vortrag
2010-06-09, 18:00 Uhr
Ivo Spira (University of Oslo)

The Global Mobility of Isms: The "Ismatisation" of Chinese

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

The topic of Dr. Spira’s lecture is the process of appropriation of the "-ism Model" in China, the story of how a "modern ismatic rhetoric" came to dominate Chinese intellectual and political discourse in the 20th century. He will focus on the rhetoric, linguistics, and conceptual history of -isms in China, with some comparative perspectives from another non-European world language, Arabic.
Versammlung
2010-05-07, 18:00 Uhr

Jahresversammlung der Hamburger Sinologischen Gesellschaft

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Vortrag
2010-05-07, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt und Dr. Dongdong Liu

Romeo und Julia - auf Chinesisch
Über das Singspiel "Der Päonienpavillon" von T'ang Hsien-tsu

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Das Mu-tan t'ing ist einer der berühmtesten Theatertexte Chinas – die Geschichte einer Liebe, wenn nicht der Liebe überhaupt. Zehn Jahre vor "Romeo und Julia" von William Shakespeare wurde es uraufgeführt, natürlich in den Eigenheiten der chinesischen Theatertradition. Unlängst hat eine Shanghaier Operntruppe einige Szenen daraus in Hamburg dargeboten. Für diejenigen, die an dieser begeisternden Darbietung nicht teilnehmen konnten, soll diese Veranstaltung Einblicke in dieses Werk vermitteln, das fraglos zu den herausragenden Werken der Weltliteratur gehört – und zugleich eine anrührende Geschichte erzählt: die der selbstbestimmten Liebe einer jungen Frau. Herr Stumpfeldt und Frau Liu führen in dieses berühmte Singspiel und seine Hintergründe ein - mit vielen Zitaten und Bildern.
Vortrag (ausgefallen)
2010-04-28, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Kirill Thompson (National Taiwan University, Taibei )

Relational Self / Being in Classical Confucianism

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Professor Thompson vermittelt neue Einsichten aus seinen Forschungen zu anthropologischen Aspekten des frühen Konfuzianismus.
Round-Table
2010-03-03, 15:00 - 18:30 Uhr
Opening lecture: Prof. Dr. Sun Mei (National Central University, Jhongli, Taiwan)

Xiqu Studies in the 1950s and Its Foundations

Asien-Afrika-Institut - Raum 124

Round table duscussion with experts in the field: Humanities Reborn: the Early PRC and Socialist States
Ausstellungseröffnung
2010-02-15, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt und Dr. Gerd Boesken

Taiwanische Neujahrsdrucke

Asien-Afrika-Institut - Raum 121

Zwei Kurzvorträge zum chinesischen Neujahrsfest
Vortrag
2010-02-08, 18:00 Uhr
Dr. Bo Zhiyue

Political Elites in China
The Fifth Generation Leaders

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

In this talk, Dr. Bo Zhiyue, a leading scholar on China’s political elites and elite politics, will take a look at the next generation leadership - the fifth generation leadership - and discuss the most likely candidates for the Politburo after 2012 and what their outlooks on China’s domestic and foreign policies are.
2010-01-25, 18:00 Uhr
Hans Stumpfeldt, Dorothea Ney, Bernd Spyra

Wir können auch anders!
Sinologische Vergnügungen

Asien-Afrika-Institut - Raum 120

Hans Stumpfeldt liest aus seinem neuen Buch "Einundachtzig Han-Gedichte" und empfiehlt weitere Neuerscheinungen. Dorothea Ney stellt ihre Gemälde vor. Bernd Spyra spricht über sein Fotografieren und zeigt einige Bilder. - Sekt und Selters tragen zu Gesprächen bei, und von Kuchenblechen lassen sich leere Frühabendmägen besänftigen.
Vortrag
2010-01-21, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Lee Ming-huei (Inst. of Chinese Literature and Philosophy, Academia Sinica, Taipei)

Der Konfuzianismus als "moralische Religion"

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Das ist eine alte Frage: Handelt es sich beim Konfuzianismus um eine Religion oder nicht? Prof. Lee nimmt Kants Begriff der „moralischen Religion“ zum Ausgangspunkt einer erneuten Reflexion des Problems. Er zeigt auf, wie der Konfuzianismus sich seit den Zeiten von Konfuzius schrittweise zu einer moralischen Religion entwickelt hat.
Fest
2009-09-26, Einlass ab 17 Uhr

Feier für Studierende, Absolventen und Absolventinnen der ChinA

Asien-Afrika-Institut

Anmeldung bis spätestens 14.9.2009 an china@uni-hamburg.de
Konferenz
2009-09-24 - 2009-09-25, ganztägig

100 Jahre Sinologie in Hamburg
Deutsche Sinologie: Perspektiven im 21. Jahrhundert

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

Nur für geladene Fachvertreter.
Konferenz
2009-09-23, 08:00 - 12:00 Uhr
Prof. Dr. Michael Friedrich (Chair)

100 Jahre Sinologie in Hamburg
Confucianism for the 21st Century

Panel 4: 21st Century

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

G. Peng: Inside the Revival of Confucianism in Mainland China
U. Bresciani (in absentia): The Manifesto and future world politics
M. Lee: Confucian Traditions in Modern East Asia: Their Destinies and Prospects
Zuhörer sind willkommen.
Konferenz
2009-09-23, 12:00 Uhr
Prof. Dr. Michael Friedrich und Prof. Dr. Kai Vogelsang

100 Jahre Sinologie in Hamburg
Confucianism for the 21st Century

Closing Address

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

Zuhörer sind willkommen.
Konferenz
2009-09-22, 8:00 - 12:00 Uhr
Prof. Dr. Hoyt Tillmann (Chair)

100 Jahre Sinologie in Hamburg
Confucianism for the 21st Century

Panel 2: Imperial Period

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

L. Jensen: The Mythishory of "Imperial Confucianism": Episodes in Invention
H. an Ess: Cheng Yi and his ideas about women as revealed in his commentary to the Yijing
Zuhörer sind willkommen.
Konferenz
2009-09-22, 14:00 - 18:00 Uhr
Prof. Dr. Kai Vogelsang (Chair)

100 Jahre Sinologie in Hamburg
Confucianism for the 21st Century

Panel 3: 20th Century

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

W. Tu: Confucian Encounter with the Enlightenment Mentality of the Modern West
T. Fröhlich: "Confucian Democracy" and ist Confucian critics
S. Billioud: Carrying the Confucian Torch to the Masses
Zuhörer sind willkommen.
Konferenz
2009-09-22, 18:00 - 19:00 Uhr
Prof. Dr. Tu Weiming (Harvard Yenching-Institute)

100 Jahre Sinologie in Hamburg
Confucianism for the 21st Century

Abendvortrag: Confucian Humanism in the 21st Century

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

Zuhörer sind willkommen.
Festwoche
2009-09-21 - 2009-09-23, ganztägig

100 Jahre Sinologie in Hamburg
Confucianism for the 21st Century

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

Während der ganzen Woche wird im AAI eine Ausstellung zur Geschichte der Hamburger Sinologie zu besichtigen sein.
Konferenz
2009-09-21, 14:00 - 18:00 Uhr
Prof. Dr. Heiner Roetz (Chair)

100 Jahre Sinologie in Hamburg
Confucianism for the 21st Century

Panel 1: Ancient Period

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

F. Jullien: Une déconstruction du dehors - La Chine
R. Ames: Confucian Role Ethics, Personal Identity, and the Moral Imagination
T. Itaru: Virtuous violence in Confucianism
Zuhörer sind willkommen.
Konferenz
2009-09-21, 18:00 - 19:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Stumpfeldt

100 Jahre Sinologie in Hamburg
Confucianism for the 21st Century

Abendvortrag: Warum eigentlich die "Gespräche"? - Über die Quellen zu Leben und Lehre des Konfuzius (551-479)

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

Zuhörer sind willkommen.
Workshop
2009-07-05, 10:00 - 18:00 Uhr
Shi Ming (Journalist und Publizist, Köln)

Zwanzig Jahre Tian'anmen

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Professor Michael Friedrich lädt Kollegen und Studierende zu diesem Workshop ein. Anhand zweier Dokumentationen von Shi Ming und weiterer Materialien wird der Frage nachgegangen, auf welche Weise die Proteste von Studierenden und anderen Bevölkerungsgruppen in der Volksrepublik China 1989 verarbeitet wurden und wie sie heute gesehen werden.
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Die Veranstaltung ist ausgebucht.
Ausstellungsbesuch
2009-06-20, 14:00 Uhr
Führung: Stefan Canham

"Portraits from Above: Hong Kong's Informal Rooftop Communities"
von Rufina Wu und Stefan Canham
von Rufina Wu und Stefan Canham

Kunsthaus Hamburg, Klosterwall 15

Die kanadische Architektin Rufina Wu und der deutsche Fotograf Stefan Canham zeigen in ihrer Ausstellung die aus der Wohnungsnot geborenen informellen Siedlungen auf den Dächern von Hongkongs Hochhäusern. In Fotos, Zeichnungen und Texten werden nicht nur Außenansichten dargestellt, sondern auch Einblicke ins Innere gewährt.
Vortrag
2009-06-15, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Mark Edward Lewis (Department of History, Stanford University)

Chronicles and the Invention of Time in Early China

Edmund-Siemers-Allee 1 – Flügel Ost, Raum 123

In his talk Professor Lewis will examine the historical importance of creating and synchronizing year-by-year chronicles in a comparative perspective. He argues that this was a foundation to the idea that time is a unitary shared dimension in which all people participate and all events take place.
Vortrag
2009-01-28, 18:00 Uhr
PD Dr. Ulrich Lau (Heidelberg / Berlin)

Die Kontrolle der Rechtsprechung unterer Instanzen durch die oberste Justizbehörde zu Beginn der Chinesischen Kaiserzeit am Beispiel von Rechtsfällen aus dem 'Zouyanshu'

Asien-Afrika-Institut - Raum 221

Im Vortrag werden zwei juristische Bambustexte, das "Zouyanshu", eine Sammlung von Präzedenzien, und das "Ernian lüling", ein Auszug aus dem 186 v. Chr. geltenden Strafkodex, ausgewertet, die einen konkreten Einblick in die Justizverwaltung und den Instanzenweg während der Qin-Dynastie und zu Beginn der Han-Zeit ermöglichen. Anhand von fünf im "Zouyanshu" behandelten Rechtsfällen sollen die unterschiedlichen institutionalisierten Formen analysiert werden, die der obersten Justizbehörde bei der Kontrolle von Rechtsentscheidungen unterer Instanzen zur Verfügung standen.
Fest
2009-01-25, 13:00 - 18:00 Uhr

Chinesisches Frühlingsfest

Yu Yuan-Teehaus, Feldbrunnenstraße 67

Kulturbühne mit zahlreichen Darbietungen, Live-Übertragungen aus China und Kulinarischem, dazu um 17.00 Uhr ein Böllerfeuerwerk.

Ab 18.00 Uhr: Festansprache von Prof. Dr. Hans Stumpfeldt
Frühlingsfreuden und Arbeitslust
- Zum Jahr des Büffels 2009 -
mit musikalischer Umrahmung