Ausschnitt Querrolle (Qing)

Veranstaltungen
der HSG und ChinA

Tagung
2017-10-20, 8:30 - 18:00 Uhr

6. Shanghai Hamburg Forum
"Chinese in Europe, past and present"

Asien-Afrika-Institut - Hörsaal 221

Die Abteilung für Sprache und Kultur Chinas und das Doktorandenkolleg „China in Europe, Europe in China. Past and Present“ der Universität Hamburg sowie das International Center for Studies of Chinese Civilization der Fudan Universität (Shanghai) laden Sie herzlich ein zum 6. Shanghai Hamburg Forum.

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2017-07-20, 17:00 Uhr

Gedenkstunde für Liu Xiaobo (1955-2017)

Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal H

Am 13. Juli 2017 ist der chinesische Schriftsteller, Kritiker und Träger des Friedensnobelpreises, Liu Xiaobo, nach langjähriger Haft an einer schweren Krankheit verstorben. 

Die Hamburger Sinologische Gesellschaft und die Abteilung für Sprache und Kultur Chinas gedenken seiner mit Erinnerungen an sein Leben und Wirken und einer historischen Tonaufnahme aus dem Jahr 1987 (mit deutscher Übersetzung).
Vortrag
2017-06-27, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Kühner (Gastprofessor in der Abteilung für Sprache und Kultur Chinas der Universität Hamburg)

Kosmopolitismus, Modernität und Tradition
Porträt einer chinesischen Illustrierten aus der Republikzeit

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Die illustrierte Zeitschrift Liangyou huabao ( 良友畫報 „The Young Companion“) erschien in Shanghai von 1926 bis 1942. Die Lektüre dieser beliebten Zeitschrift ermöglicht es uns, durch Shanghai in seinem ersten goldenen Zeitalter zu flanieren und dabei die Mentalität ihrer Leser und den Geist der Autoren und Redakteure, die sie gestalteten, kennen zu lernen. In dieser Zeitschrift konnten die finanziell etwas besser gestellten Shanghaier von ihrer Welt lesen, und hier wurden ihre Träume in bunten Farben gemalt. Die Lektüre der Zeitschrift zeigt, in welchem Maß sich ihre Leser und ihre Redakteure mit einem (idealisierten) Bild des modernen westlichen Lebensstils zu identifizieren suchten. Wie ihre westlichen Vorbilder sahen sie sich als Flaneurs, als Vertreter eines neuen Typus von Stadtbewohnern, die frei von den traditionellen familiären, sozialen und ständischen Bindungen waren, und die in China erst in dieser ersten modernen Metropole auftreten konnten.
Lesung
2017-04-03, 18:00 Uhr
Dr. Hans-Wilm Schütte (Sinologe und Publizist)

Literarische Streifzüge durch Peking

Edmund-Siemers-Allee 1 - Westflügel, Raum 221

Dr. Hans-Wilm Schütte, nicht nur durch seine Reiseführer einem breiten Publikum bekannt, stellt in seiner neuesten Publikation das Bild Pekings in Geschichte und Gegenwart vor: gezeichnet von Chinesen und Ausländern, Reisenden und Diplomaten, kaiserlichen Beamten und Bestsellerautoren, in Romanen und Spottversen, in Memoiren und Reportagen. Da geht es über Schmutz und Schönheit, über Jahres- und Lebenslauf, Handel und Wandel, Kaiser und Kulis. Zitiert werden Werke von rund 60 Autoren. Vieles davon wurde eigens für diese kommentierte Anthologie erstmals ins Deutsche übersetzt. Die Lesung präsentiert eine unterhaltsame Auswahl.
Mitgliederversammlung
2017-04-03, 17:00 Uhr
Prof. Dr. Michael Friedrich

Jahresversammlung der Hamburger Sinologischen Gesellschaft

Asien-Afrika-Institut - Raum 121

Vortrag
2017-03-23, 18:30 Uhr
Dr. Volker Klöpsch (Universität Köln)

Das Schöne in der chinesischen Dichtung

Restaurant "Jumbo", Wandsbeker Marktstr. 157

Gemeinsam mit dem Taiwan-Freundeskreis Bambusrunde lädt die Hamburger Sinologische Gesellschaft Sie herzlich ein zu einem Vortrag der Bambusrunden-Reihe „Themen der traditiionellen chinesischen Kultur“ verbunden mit chinesischen Gaumenfreuden (zu den Kosten siehe unten).

Dr. Volker Klöpsch hat sich über Jahrzehnte mit chinesischer Dichtung beschäftigt und die maßgebende Sammlung der „Dreihundert Tang-Gedichte“ erstmals in deutscher Sprache vorgelegt. Sein Vortrag macht sich auf die Suche nach dem Schönen in der chinesischen Poesie, vergleicht unterschiedliche Formen ihrer Darstellung und beschreibt Wege zu ihrem Verständnis. Die Vielschichtigkeit der Bezüge ist für den westlichen Leser nicht immer ohne weiteres erkennbar. So verbergen sich hinter der Beschreibung weiblicher Schönheit oft genug gesellschaftliche und politische Aussagen. Außerdem wird festzustellen sein, dass das Schöne in der chinesischen Philosophie nicht denselben Rang einnimmt wie im abendländischen Denken.

Im Anschluss an den Vortrag verwöhnt uns das Restaurant „Jumbo“ in der Wandsbeker Marktstrasse 157 mit ausgewählten Köstlichkeiten. Die Speisenfolge finden Sie auf der Website der Bambusrunde: www.bambusrunde.de/termine-veranstaltungen/.

Schüler/Studenten zahlen 12€ und alle anderen 18€ (exclusive Getränke). Jeder möge den jeweiligen Betrag zzgl. der konsumierten Getränke im Anschluss an die Veranstaltung direkt bei der Bedienung bezahlen. Um Planungssicherheit zu haben, bitten wir bis zum 19. März 2017 um verbindliche Zusage an post@bambusrunde.de. Wir machen höflich darauf aufmerksam, dass wir Ihnen bei Nichterscheinen den Betrag in Rechnung stellen müssen.
Absolvententreffen
2017-02-18, 18:00 Uhr

Absolvententreffen 2017

im Asien-Afrika-Institut

… und Preisverleihung Fotowettbewerb "Menschen in China"
Absolvententreffen
2017-02-18, 18:00 Uhr

Absolvententreffen 2017

Asien-Afrika-Institut - Hörsaal 221

Schön war's!


(Ein Klick öffnet das Bild in hoher Auflösung.)

Bild: Sascha Moll Fotografie

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Preisverleihung
2017-02-18, 18:30 Uhr

Herausragende B.A.-Arbeit der letzten Jahre

Asien-Afrika-Institut - Hörsaal 221

Als Förderverein der China-Abteilung hat die Hamburger Sinologische Gesellschaft, erstmalig einen Preis für eine herausragende Bachelor-Arbeit gestiftet, die in der China-Abteilung geschrieben wurde. Während des Absolvententreffens am 18.2.2017 wurde der mit 500 Euro dotierte Preis an Herrn Lukasz Skapski für seine BA-Arbeit (2013) verliehen. Sie trägt den Titel The Rhethoric of Nation Building. Ways of promoting national identity in „China Can Say No“ and „Unhappy China“
Fotowettbewerb
2017-02-17, 17:00 Uhr

"Menschen in China"

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Studierende und Ehemalige der China-Abteilung sowie HSG-Mitglieder hatten für den Wettbewerb „Menschen in China“ insgesamt 60 Fotos eingereicht. Eine Auswahl der Fotos wird in einer Ausstellung im 1. Stock des Asien-Afrika-Instituts (China-Abteilung) gezeigt, die in den kommenden Wochen noch zu besichtigen ist.

Die Preisträger wurden am 17.2.2017 bei Eröffnung der Ausstellung gewürdigt.



Der 1. Preis ging an Julija Ermakow: Yunnan 2009


Der 2. Preis wurde zweimal verliehen, an Agata Kozlinska: Beijing 2015


und an Maximilian Nemec: Xinxiang 2015
Fotowettbewerb
2016-11-30

"Menschen in China"

Anlässlich ihres 20jährigen Jubiläums veranstaltet die Hamburger Sinologische Gesellschaft den Fotowettbewerb „Menschen in China“, zu dem alle Mitglieder der HSG, die Absolventinnen und Absolventen sowie die Studierenden der China-Abteilung eingeladen sind.
Teilnahmebestimmungen: 1 bis 3 Fotos zum Thema "Menschen in China"
Format: digital (JPEG) und als Papierabzug (Maße DIN A6 bis DIN A4) schwarz-weiß oder farbig.
Der HSG-Vorstand wird die Prämierung vornehmen. 1. Preis: 300€, 2. Preis: 200€, 3. Preis: 100€.
Die Preisverleihung erfolgt am 18. Februar 2017 zu Beginn des Absolvententreffens.
Einsendeschluss: 30. November 2016

» Formular Teilnahmebedingungen (PDF)
Informeller Umtrunk
2016-11-28, 18:00 Uhr

Facetten des Erinnerns - 50 Jahre Kulturrevolution
Ende der Ausstellung

Barlach Halle K, Klosterwall 13

Unsere Ausstellung neigt sich dem Ende zu. Auch in diesem Gedächtnisjahr war und ist sie die einzige großangelegte Auseinandersetzung mit den Propagandabildern der Kulturrevolution mittels der bildenden Kunst selbst.Diese Arbeit am Bild bleibt damit vorerst beispiellos.
Dieser Erfolg stützte sich nicht nur auf die Mitarbeit des studentischen Ausstellungsteams, sondern auch auf den engagierten Einsatz aller Mitglieder der gesamten Abteilung für Sprache und Kultur Chinas. Zum Dank für Ihren Einsatz und um das Projekt zu einem formellen Abschluss zu führen möchte ich Sie – anstelle einer Finissage – hiermit zu einem kleinen informellen Umtrunk und Gesprächen am 28.11.2016 um 18:00h in den Ausstellungsräumen einladen. Sie bekommen bei dieser Gelegenheit einige andere Bilder von mir zu sehen.
Vortrag
2016-11-16, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Ronald Suleski (Suffolk University, Boston. Director of the Rosenberg Institute for East Asian Studies)

A Qing Dynasty Astrologer's Predictions for the Future, 1899
清朝算命師對未來的占卜

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

In 1899 an astrologer in China was approached by a family requesting a sixty-year set of month-by-month predictions for the future of their infant son. The calculations of the star deities and their forces were made in detail and the predictions were prepared. They make fascinating predictions that, in retrospect, seem to have been accurate!
Vernissage
2016-11-09, 19:00 Uhr
Einführung: : Prof. Dr. Kai Vogelsang und Shi Ming; musikalische Gestaltung: Duo "Eva & Alice"

Facetten des Erinnerns - 50 Jahre Kulturrevolution

Barlach-Halle K, Klosterwall 13

Vernissage zur Ausstellung mit Werken von Ni Shaofeng und Deng Huaidong
2016 jährt sich der Beginn der Kulturrevolution in China zum fünfzigsten Mal. Für die Künstler Ni Shaofeng und Deng Huaidong ist das der Anlass, sich bildnerisch mit dem Prozess der Erinnerung an ein historisches Ereignis auseinanderzusetzen. Als Startpunkt nehmen sie für die staatliche Propaganda hergestellte Fotos und Inszenierungen, mit denen die Kulturrevolution damals in ein ideales Licht gerückt werden sollte, und verwandeln sie in zum Teil großformatige Tusche- und Ölgemälde.
Das chinesische Sprichwort „Yanjian weishi“, das sinngemäß „seeing is believing“ bedeutet, bildet das Motto der Ausstellung und weist auf die Doppeldeutigkeit der Bilder und Botschaften hin. Hiermit wollen die Künstler die Besucher zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der visuellen Hinterlassenschaft der Kulturrevolution anregen.
Die Ausstellung kann dienstags bis sonntags von 12 – 18 Uhr besucht werden. Der reguläre Eintritt zur Ausstellung beträgt 5 €, Kinder, Jugendliche und Mitglieder der HSG haben freien Eintritt.
Führung durch die Ausstellung: Am 19.11.2016 um 15:00 Uhr wird der Künstler Ni Shaofeng eine Führung durch die Ausstellung anbieten. Dafür wird ein Beitrag von 10 € (ermäßigt 5 €) incl. Ausstellungseintritt erhoben.

» www.greatculturalrevolution.com
Ausstellungseröffnung
2016-10-31, 18:00 Uhr
Laurent Toulouse, Generalkonsul der Republik Frankreich; Dr. Uta Lauer, Sinologin und Kunsthistorikerin; Solange Brand, Fotografin und freie Journalistin

Peking 1966

Institut Français Hamburg, Heimhuder Str. 55

Erstmals werden in Deutschland private Farbaufnahmen von Solange Brand, die sie während der Kulturrevolution in Beijing gemacht hat, zu sehen sein. Diese Fotos vermitteln einen Einblick in den Alltag und ermöglichen es den Betrachtern, die vom chinesischen Propagandaapparat und von der Zensur geprägte Sicht auf diese Zeit neu zu überdenken.
Die Ausstellung wird bis zum 15. November 2016 gezeigt: Mo-Fr 9.30-12.39 Uhr, Mo-Do 14.00-17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Vortrag
2016-06-01, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Daniel Leese (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Sinologie)

Das Erbe der Kulturrevolution
Vergangenheitspolitik und Strafjustiz nach dem Tod Mao Zedongs

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, auf welche Weise sich die Kommunistische Partei Chinas in den Jahren nach der Kulturrevolution administrativ und juristisch mit dem Erbe des Maoismus auseinandersetzte. Inwiefern fand eine Aufarbeitung kulturrevolutionärer Vergehen statt und auf welche Weise wurden Täter und Opfer definiert und behandelt? Auf Basis zeitgenössischer Originaldokumente werden Kontinuitätslinien und Brüche aufgezeigt, welche die chinesische Politik und Gesellschaft bis heute beeinflussen.
Vortrag
2016-05-25, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Barbara Mittler (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Institut für Sinologie)

Der Erinnerung zum Trotz?
Warum China immer noch an Mao glaubt

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Dass Mao Zedong auch heute noch Ikone und Objekt der Verehrung ganz unterschiedlicher Menschen in China ist, vom älteren Arbeiter zum jugendlichen Punk, mag wohl verwundern. Hierzulande wird Chinas „Großer Vorsitzender“ in Verbindung gebracht mit Elend und Unglück: dem „Großen Sprung nach vorne“ und der darauffolgenden Hungersnot (1958-61) und der „Großen Proletarischen Kulturrevolution“ (1966-76) etwa.
Der Vortrag versucht, die nur auf den ersten Blick paradox erscheinende Popularität Maos aus der Erfahrung Chinas im langen 20. Jahrhundert zu erklären.
Vortrag
2016-05-12, 18:00 Uhr
Prof. Yuri Pines (Hebrew University of Jerusalem)

Empire without Emperors?
Rethinking Aspects of China's "Modernization"

Hörsaal H im Hauptgebäude der Universität Hamburg

China’s republican revolution of 1911 is overwhelmingly considered — notwithstanding ongoing debates over its nature, course, and outcomes — a necessary and positive step on the country’s path toward social and political “modernization.” Yet if viewed in the context of traditional Chinese political culture, the haphazard abolition of the millennia-old monarchic form of rule appears as less prudent.
In this talk Professor Pines will address short- and long-term repercussions of China’s transformation from a monarchy into a republic and reassess its political and cultural consequences. A renewed analysis of advantages and disadvantages of China’s abolition of monarchic rule may be of interest to historians of traditional and modern China and also of some relevance to those concerned with China’s ongoing attempts to redefine its cultural image.
Mitgliederversammlung
2016-04-22, 17:00 Uhr
Prof. Dr. Michael Friedrich

Jahresversammlung der Hamburger Sinologischen Gesellschaft

Asien-Afrika-Institut - Raum 122

Auf der Tagesordnung steht in diesem Jahr auch die Wahl eines neuen Vorstands. Anmeldungen bitte an china@uni-hamburg.de
Vortrag
2016-04-15, 16:15 Uhr
Prof. JIN Guangyao (Fudan-Universität, Shanghai)

文革时期的上海市委写作组

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Professor Jin Guangyao, zur Zeit Gast an der Universität Hamburg, lehrt an der Fudan Universität Geschichte. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die Kulturrevolution. In dem auf Chinesisch gehaltenen Vortrag wird er über die Geheimnis umwobene Arbeitsgruppe des Shanghaier Parteikomitees sprechen, deren Aufgabe es während der Kulturrevolution war, in ihren Publikationen politische Gegner vor allem in Wissenschaft und Literatur zu kritisieren. Ihre Schriften gehörten zum Instrumentarium der sogenannten „Kampfkritik“, die Intellektuelle wie Schriftsteller „auf Linie“ bringen sollte.