Ausschnitt Querrolle (Qing)

Veranstaltungen
der HSG und ChinA

Mitgliederversammlung
2018-04-23, 18 Uhr
Prof. Dr. Michael Friedrich

Jahresversammlung der Hamburger Sinologischen Gesellschaft

Asien-Afrika-Institut, Raum 123

Vortrag
2018-04-23, 18:30 Uhr
Dr. Elisabeth Forster

Bedroht vom Frieden
Die Weltfriedensbewegung und die Frage von „Chinas“ Repräsentation in den Vereinten Nationen (1949-1971)

Asien-Afrika-Institut, Raum 123

Wie heute, so beanspruchte die Volksrepublik China auch in den 1950er und 1960er Jahren für sich, eine friedliebende Nation zu sein. Die Republik China auf Taiwan stand dieser Behauptung nicht nur mit Zweifeln gegenüber. Sie fürchtete sich regelrecht vor diesem Friedfertigkeitsanspruch und sah durch ihn ihren Sitz als „Chinas“ Vertreter in den Vereinten Nationen bedroht.
In diesem Vortrag argumentiert Dr. Forster, basierend auf Archivmaterialien aus Beijing, Taibei und Berlin, dass die Republik China auf Taiwan durchaus Grund für ihre Sorge hatte. Die Volksrepublik verwendete ihre Friedfertigkeitsbehauptung, um die Legitimität der Republik China und die Frage von „Chinas“ Repräsentation in den Vereinten Nationen zu verhandeln. Dies lag einerseits in einer sehr speziellen, wenngleich international akzeptierten Konzeption von „Friedfertigkeit“ und andererseits in der Funktion der kommunistischen Weltfriedensbewegung als Forum für internationales Netzwerken begründet.
Das Konzept von „Friedfertigkeit“ hatte sich in diesem Kontext losgelöst von einer intuitiven Definition („keine Absicht, Krieg zu führen“). Dadurch war es jedoch nicht zu leerer Propaganda geworden, sondern hatte sich in einen Rahmen verwandelt, durch den diplomatische Anerkennung, die Legitimität von Regierungen und die großen Fronten des Kalten Kriegs verhandelt wurden.
Ausstellungsbesuch mit Führung - nur für HSG-Mitglieder
2018-02-22, 18:00 Uhr
Dr. Susanne Knödel (Leiterin der Abteilungen Ostasien und Südasien im Museum für Völkerkunde)

Uri Korea
"Ruhe in Beschleunigung"

Museum für Völkerkunde, Rothenbaumchaussee 64

„Ruhe in Beschleunigung“, das könnte für viele von uns ein Motto für das kommende Jahr sein. Es handelt sich um den Titel einer beeindruckenden Ausstellung im Museum für Völkerkunde, die Einblicke in das Alltagsleben der Südkoreaner zwischen Tradition und Hightech gewährt.
Dr. Susanne Knödel, die Leiterin der Abteilungen Ostasien und Südasien, wird am Donnerstag, den 22. Februar 2018, um 18 Uhr eine Führung ausschließlich für HSG-Mitglieder anbieten. Das Museum ist am Donnerstag bis 21 Uhr geöffnet. Sie haben also Gelegenheit, sich nach der Führung in Ruhe weiter umzuschauen.
Die Kosten für Eintritt und Führung übernimmt die HSG. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldungen bis 31.1.2018 -per E-Mail: china@uni-hamburg.de oder per Fax: 040/42838-3106.
Doppelvortrag
2018-01-31, 18:00 Uhr
Prof. Stéphane Feuillas ( Professor of Chinese studies, Université Paris-Diderot, CRCAO)

Literature and Politics in the Northern Song
To Say without Saying. “Literary Politics” in the Work of Wang Yucheng 王禹偁

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Wang Yucheng (954-1001) was a leading scholar of the Northern Song Dynasty. He stands out in the history of Chinese literature and thought as one of the defenders of the guwen 古文movement. His “literary” practice raises questions about his attitude towards freedom of speech and his art of writing under heavy political pressure. Even when he had no position at court, most of his texts show an artful and cunning way to name “without saying” principles that should guide an enlightened ruler and to express his ideal of rejuvenating the scholarly way.
Direkt auf den Vortrag von Prof. Feuillas folgt der Vortrag von Rong Hengying. Die Tür wird zwischendurch nicht geöffnet.
Doppelvortrag
2018-01-31, ca. 19 Uhr
Rong Hengying, Ph.D. (Candidate Centre d'études sur la Chine moderne et contemporaine (EHESS), Assistant temporaire d'Enseignement et de Recherche (Collège de France; Chaire de l'histoire intellectuelle de la Chine))

Literature and Politics in the Northern Song
Between Politics and Literature. The Jinshi Examination Supervised by Ouyang Xiu 歐陽修in 1057

The legendary jinshi examination of 1057 reveals a deep connection between literature and politics in imperial China. On the basis of a detailed analysis of examination papers, we will consider the reasons and impact of the selection made by Ouyang Xiu. It will be shown that Ouyang Xiu made his selection in the context of his epic fight against the literary style of valuing the strange, the extraordinary, and the exceptional, which was profoundly rooted in political concern. The insights gained from the scrutiny of the 1057 examination session are relevant for the issue of Confucianism in action.
Dieser Vortrag folgt direkt und ohne Pause auf den Vortrag von Prof. Feuillas.
Vortrag
2017-11-09, 18:00 Uhr
Mascha Jacoby M.A. (Doktorandin der Graduiertenschule "China in Europe, Europe in China. Past and Present" und freie Journalistin)

"Spalter-Material"
Die Verwicklung des Verfassungsschutzes in die Verbreitung des Maoismus

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Vor 50 Jahren erschien die »Mao-Bibel« in Westdeutschland. Kaum bekannt ist jedoch, dass der Maoismus schon in die Bundesrepublik kam, bevor die Studentenbewegung mit der Kulturrevolution flirtete. Anfang der sechziger Jahre, unmittelbar nach Chinas offenem Bruch mit der Sowjetunion, trafen immer mehr chinesische Propagandamaterialien ein. Ausgerechnet der Verfassungsschutz half der chinesischen Regierung ungebeten dabei, das „Spalter-Material“ zu verbreiten.
Der Vortrag wird darstellen, wie westliche Sicherheitsbehörden den sino-sowjetischen Streit nutzten, um die kommunistische Bewegung während des Kalten Kriegs zu bekämpfen. Insbesondere wird rekonstruiert, mit welchen Methoden der Verfassungsschutz in der ersten Hälfte der sechziger Jahre Pionierarbeit bei der Verbreitung des Maoismus leistete. Mit Passagen aus Publikationen der beteiligten Parteien lebt die Propagandaschlacht von damals auf
Außerordentliche Mitgliederversammlung
2017-11-06, 16:00 Uhr
Prof. Dr. Michael Friedrich

Außerordentliche Mitgliederversammlung

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Auf der Tagesordnung steht die zu überarbeitende Satzung der Hamburger Sinologischen Gesellschaft
Tagung
2017-10-20, 8:30 - 18:00 Uhr

6. Shanghai Hamburg Forum
"Chinese in Europe, past and present"

Asien-Afrika-Institut - Hörsaal 221

Die Abteilung für Sprache und Kultur Chinas und das Doktorandenkolleg „China in Europe, Europe in China. Past and Present“ der Universität Hamburg sowie das International Center for Studies of Chinese Civilization der Fudan Universität (Shanghai) laden Sie herzlich ein zum 6. Shanghai Hamburg Forum.

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2017-07-20, 17:00 Uhr

Gedenkstunde für Liu Xiaobo (1955-2017)

Universität Hamburg, Hauptgebäude, Hörsaal H

Am 13. Juli 2017 ist der chinesische Schriftsteller, Kritiker und Träger des Friedensnobelpreises, Liu Xiaobo, nach langjähriger Haft an einer schweren Krankheit verstorben. 

Die Hamburger Sinologische Gesellschaft und die Abteilung für Sprache und Kultur Chinas gedenken seiner mit Erinnerungen an sein Leben und Wirken und einer historischen Tonaufnahme aus dem Jahr 1987 (mit deutscher Übersetzung).
Vortrag
2017-06-27, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Hans Kühner (Gastprofessor in der Abteilung für Sprache und Kultur Chinas der Universität Hamburg)

Kosmopolitismus, Modernität und Tradition
Porträt einer chinesischen Illustrierten aus der Republikzeit

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Die illustrierte Zeitschrift Liangyou huabao ( 良友畫報 „The Young Companion“) erschien in Shanghai von 1926 bis 1942. Die Lektüre dieser beliebten Zeitschrift ermöglicht es uns, durch Shanghai in seinem ersten goldenen Zeitalter zu flanieren und dabei die Mentalität ihrer Leser und den Geist der Autoren und Redakteure, die sie gestalteten, kennen zu lernen. In dieser Zeitschrift konnten die finanziell etwas besser gestellten Shanghaier von ihrer Welt lesen, und hier wurden ihre Träume in bunten Farben gemalt. Die Lektüre der Zeitschrift zeigt, in welchem Maß sich ihre Leser und ihre Redakteure mit einem (idealisierten) Bild des modernen westlichen Lebensstils zu identifizieren suchten. Wie ihre westlichen Vorbilder sahen sie sich als Flaneurs, als Vertreter eines neuen Typus von Stadtbewohnern, die frei von den traditionellen familiären, sozialen und ständischen Bindungen waren, und die in China erst in dieser ersten modernen Metropole auftreten konnten.
Lesung
2017-04-03, 18:00 Uhr
Dr. Hans-Wilm Schütte (Sinologe und Publizist)

Literarische Streifzüge durch Peking

Edmund-Siemers-Allee 1 - Westflügel, Raum 221

Dr. Hans-Wilm Schütte, nicht nur durch seine Reiseführer einem breiten Publikum bekannt, stellt in seiner neuesten Publikation das Bild Pekings in Geschichte und Gegenwart vor: gezeichnet von Chinesen und Ausländern, Reisenden und Diplomaten, kaiserlichen Beamten und Bestsellerautoren, in Romanen und Spottversen, in Memoiren und Reportagen. Da geht es über Schmutz und Schönheit, über Jahres- und Lebenslauf, Handel und Wandel, Kaiser und Kulis. Zitiert werden Werke von rund 60 Autoren. Vieles davon wurde eigens für diese kommentierte Anthologie erstmals ins Deutsche übersetzt. Die Lesung präsentiert eine unterhaltsame Auswahl.
Mitgliederversammlung
2017-04-03, 17:00 Uhr
Prof. Dr. Michael Friedrich

Jahresversammlung der Hamburger Sinologischen Gesellschaft

Asien-Afrika-Institut - Raum 121

Vortrag
2017-03-23, 18:30 Uhr
Dr. Volker Klöpsch (Universität Köln)

Das Schöne in der chinesischen Dichtung

Restaurant "Jumbo", Wandsbeker Marktstr. 157

Gemeinsam mit dem Taiwan-Freundeskreis Bambusrunde lädt die Hamburger Sinologische Gesellschaft Sie herzlich ein zu einem Vortrag der Bambusrunden-Reihe „Themen der traditiionellen chinesischen Kultur“ verbunden mit chinesischen Gaumenfreuden (zu den Kosten siehe unten).

Dr. Volker Klöpsch hat sich über Jahrzehnte mit chinesischer Dichtung beschäftigt und die maßgebende Sammlung der „Dreihundert Tang-Gedichte“ erstmals in deutscher Sprache vorgelegt. Sein Vortrag macht sich auf die Suche nach dem Schönen in der chinesischen Poesie, vergleicht unterschiedliche Formen ihrer Darstellung und beschreibt Wege zu ihrem Verständnis. Die Vielschichtigkeit der Bezüge ist für den westlichen Leser nicht immer ohne weiteres erkennbar. So verbergen sich hinter der Beschreibung weiblicher Schönheit oft genug gesellschaftliche und politische Aussagen. Außerdem wird festzustellen sein, dass das Schöne in der chinesischen Philosophie nicht denselben Rang einnimmt wie im abendländischen Denken.

Im Anschluss an den Vortrag verwöhnt uns das Restaurant „Jumbo“ in der Wandsbeker Marktstrasse 157 mit ausgewählten Köstlichkeiten. Die Speisenfolge finden Sie auf der Website der Bambusrunde: www.bambusrunde.de/termine-veranstaltungen/.

Schüler/Studenten zahlen 12€ und alle anderen 18€ (exclusive Getränke). Jeder möge den jeweiligen Betrag zzgl. der konsumierten Getränke im Anschluss an die Veranstaltung direkt bei der Bedienung bezahlen. Um Planungssicherheit zu haben, bitten wir bis zum 19. März 2017 um verbindliche Zusage an post@bambusrunde.de. Wir machen höflich darauf aufmerksam, dass wir Ihnen bei Nichterscheinen den Betrag in Rechnung stellen müssen.
Absolvententreffen
2017-02-18, 18:00 Uhr

Absolvententreffen 2017

im Asien-Afrika-Institut

… und Preisverleihung Fotowettbewerb "Menschen in China"
Absolvententreffen
2017-02-18, 18:00 Uhr

Absolvententreffen 2017

Asien-Afrika-Institut - Hörsaal 221

Schön war's!


(Ein Klick öffnet das Bild in hoher Auflösung.)

Bild: Sascha Moll Fotografie

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Preisverleihung
2017-02-18, 18:30 Uhr

Herausragende B.A.-Arbeit der letzten Jahre

Asien-Afrika-Institut - Hörsaal 221

Als Förderverein der China-Abteilung hat die Hamburger Sinologische Gesellschaft, erstmalig einen Preis für eine herausragende Bachelor-Arbeit gestiftet, die in der China-Abteilung geschrieben wurde. Während des Absolvententreffens am 18.2.2017 wurde der mit 500 Euro dotierte Preis an Herrn Lukasz Skapski für seine BA-Arbeit (2013) verliehen. Sie trägt den Titel The Rhethoric of Nation Building. Ways of promoting national identity in „China Can Say No“ and „Unhappy China“
Fotowettbewerb
2017-02-17, 17:00 Uhr

"Menschen in China"

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

Studierende und Ehemalige der China-Abteilung sowie HSG-Mitglieder hatten für den Wettbewerb „Menschen in China“ insgesamt 60 Fotos eingereicht. Eine Auswahl der Fotos wird in einer Ausstellung im 1. Stock des Asien-Afrika-Instituts (China-Abteilung) gezeigt, die in den kommenden Wochen noch zu besichtigen ist.

Die Preisträger wurden am 17.2.2017 bei Eröffnung der Ausstellung gewürdigt.



Der 1. Preis ging an Julija Ermakow: Yunnan 2009


Der 2. Preis wurde zweimal verliehen, an Agata Kozlinska: Beijing 2015


und an Maximilian Nemec: Xinxiang 2015
Fotowettbewerb
2016-11-30

"Menschen in China"

Anlässlich ihres 20jährigen Jubiläums veranstaltet die Hamburger Sinologische Gesellschaft den Fotowettbewerb „Menschen in China“, zu dem alle Mitglieder der HSG, die Absolventinnen und Absolventen sowie die Studierenden der China-Abteilung eingeladen sind.
Teilnahmebestimmungen: 1 bis 3 Fotos zum Thema "Menschen in China"
Format: digital (JPEG) und als Papierabzug (Maße DIN A6 bis DIN A4) schwarz-weiß oder farbig.
Der HSG-Vorstand wird die Prämierung vornehmen. 1. Preis: 300€, 2. Preis: 200€, 3. Preis: 100€.
Die Preisverleihung erfolgt am 18. Februar 2017 zu Beginn des Absolvententreffens.
Einsendeschluss: 30. November 2016

» Formular Teilnahmebedingungen (PDF)
Informeller Umtrunk
2016-11-28, 18:00 Uhr

Facetten des Erinnerns - 50 Jahre Kulturrevolution
Ende der Ausstellung

Barlach Halle K, Klosterwall 13

Unsere Ausstellung neigt sich dem Ende zu. Auch in diesem Gedächtnisjahr war und ist sie die einzige großangelegte Auseinandersetzung mit den Propagandabildern der Kulturrevolution mittels der bildenden Kunst selbst.Diese Arbeit am Bild bleibt damit vorerst beispiellos.
Dieser Erfolg stützte sich nicht nur auf die Mitarbeit des studentischen Ausstellungsteams, sondern auch auf den engagierten Einsatz aller Mitglieder der gesamten Abteilung für Sprache und Kultur Chinas. Zum Dank für Ihren Einsatz und um das Projekt zu einem formellen Abschluss zu führen möchte ich Sie – anstelle einer Finissage – hiermit zu einem kleinen informellen Umtrunk und Gesprächen am 28.11.2016 um 18:00h in den Ausstellungsräumen einladen. Sie bekommen bei dieser Gelegenheit einige andere Bilder von mir zu sehen.
Vortrag
2016-11-16, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Ronald Suleski (Suffolk University, Boston. Director of the Rosenberg Institute for East Asian Studies)

A Qing Dynasty Astrologer's Predictions for the Future, 1899
清朝算命師對未來的占卜

Asien-Afrika-Institut - Raum 123

In 1899 an astrologer in China was approached by a family requesting a sixty-year set of month-by-month predictions for the future of their infant son. The calculations of the star deities and their forces were made in detail and the predictions were prepared. They make fascinating predictions that, in retrospect, seem to have been accurate!